11.09.2014, 11:02 Uhr

Das Sterben zur Sprache bringen

Die Gruppe „Mut zum Leben“ versucht seit über 20 Jahren in Zusammenarbeit mit den Katholischen Bildungswerken im Pinzgau, einen Beitrag zum besseren Verstehen von Menschen in psychisch schwierigen Situationen (Depression, Suizid, Alkohol, Sucht) zu leisten.
In den letzten Jahren waren die großen Lebensübergänge das Thema. Diese stellen sich oftmals für die Betroffenen und das Umfeld krisenhaft dar. Zum Abschluss dieser Reihe steht der letzte große Übergang im Zentrum – das Sterben. Zu dieser Thematik kommt ein profunder Fachmann zu uns in den Pinzgau: Dr. Gabriel Looser aus Bern, ein Theologe, Psychologe und langjähriger Sterbebegleiter.

• Er stellt in seinem Vortrag die Vorurteile unserer naturwissenschaftlich orientierten Kultur dem Sterben und den Sterbenden gegenüber in Frage. Wir verdrängen oft das Sterben und schlittern daher in eine Ahnungs- und Hilflosigkeit, die Angst macht. Looser ermutigt seine Zuhörer, sich mit der aufbauenden Wahrheit des Sterbens vertraut zu machen.

• Er berichtet auch über Nahtod-Erfahrungen, die Einblicke in das geben, was Menschen im Sterben erleben.

• Durch seine langjährige Beschäftigung als Sterbebegleiter wird der Referent an diesem Abend hilfreiche Unterstützungen im Umgang mit Betroffenen geben.

• Außerdem zeigt er auf, wie stark wir in der Unsterblichkeit verwurzelt sind, wenn wir das Sterben als letzte Sinnerfüllung des Lebens erkennen. In diesem Wissen können wir unser Dasein bewusster, reicher, erfüllter und sinnenhafter werden lassen.

Vortrag zum Thema „Sterbebewusst die Fülle des Lebens erfahren“
Pfarrsaal Zell am See am Montag, 29. September 2014 um 19:30 Uhr

Kooperationspartner: Hospizinitiative Pinzgau und evangelisches Bildungswerk Pinzgau / Sponsor: Betonwerk Rieder
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