08.09.2016, 10:36 Uhr

Auf den Spuren der letzten Eiszeit: 1 Million Besucher in der Sigmund-Thun-Klamm

Bernhard Gritsch (VSF Finanzreferent), Christoph Bründl (Obmann TVB Kaprun), Laura Götz (millionste Besucherin), Hans Jäger (Obmann VSF), Pascal Wallrich (millionster Besucher), Manfred Gassner (Bürgermeister Kaprun) & Mag. Renate Ecker (Tourismusdirektorin Zell am See-Kaprun) (Foto: Gottfried Maierhofer)
KAPRUN.Mehr als 10.000 Jahre alt, 32 Meter tief und 320 Meter lang: Das ist die Sigmund-Thun-Klamm, benannt nach dem einstigen Stadthalter von Salzburg, Graf Sigmund von Thun. Am Mittwoch, den 7. September 2016, wurde der millionste Besucher in der Kapruner Klamm willkommen geheißen.

Eine Million Besucher

„Am Mittwoch, den 7. September 2016, wurde der millionste Besucher in der Klamm begrüßt“, berichtet Hans Jäger, Obmann der Sigmund-Thun-Klamm. Die millionsten Besucher waren Laura Götz und Pascal Wallrich, ein junges Pärchen aus Trier in Deutschland, das zum ersten Mal in der Region Zell am See-Kaprun Urlaub macht. Sie haben sich riesig gefreut.

Besucherstärkstes Monat

Im August dieses Jahres besichtigten 37.725 Gäste die Klamm. Es war damit der besucherstärkste Monat seit der Eröffnung im Jahr 1992. Am 15. August wurde der Tagesrekord mit 1.864 Eintritten geknackt.
„Die Klamm ist während der Sommermonate von Mai bis September geöffnet, montags findet jährlich von Juli bis September die ‚Sagenhafte Nacht des Wassers‘ statt. Hier erkunden die Teilnehmer bei einem Fackelspaziergang die mystische Klamm bei Nacht. Bei der anschließenden Lagerfeuerromantik mit Musik und Geschichtenerzähler genießen die großen und kleinen Entdecker zu leckeren Ofenkartoffeln zahlreiche Sagen und Märchen rund um die Klamm“, so Renate Ecker, die Tourismusdirektorin von Zell am See-Kaprun.

„Tosend & mächtig eilen uns die Fluten entgegen“

Mit diesen Worten verlieh der Namensgeber der Klamm seiner Faszination Ausdruck. Die Entstehung der Klamm ist nicht weniger beeindruckend als ihre Erscheinung heute: In der Späteiszeit vor etwa 14.000 Jahren war das Kaprunertal von einem mächtigen Gletscher bedeckt. Langsam talwärts fließend bearbeitete er die harten Kalkglimmerschieferfelsen. Der abgeschmolzene Gletscher hinterließ einen Taleinschnitt, durch den die Kapruner Ache talwärts strömte.

Die Klamm wurde bereits 1893 mit einem Holzsteg erschlossen und im Jahr 1934 zum Naturdenkmal erklärt. 1991 setzte sich der Verein zur Schaffung spezieller Fremdenverkehrseinrichtungen für eine erneute Erschließung mit einer Holzsteganlage ein, welche im August 1992 eröffnete. Der Steg durch die Sigmund-Thun-Klamm bildet gemeinsam mit dem naturkundlichen Lehrweg um den Klammsee und dem Schauraum des Krafthauses Kaprun-Hauptstufe ein Kernstück des „Erlebnis- & Erholungsraumes Bürgkogel Klammsee“.

Text: Zell am See Kaprun Tourismus
1
Einem Mitglied gefällt das:
Weitere Beiträge zu den Themen
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.