13.11.2017, 19:25 Uhr

Bachverbauung in Piesendorf: "Für uns ist es ein Meilenstein"

Heinrich Wallner (Obm.Stv. Bachgenossenschaft), Bürgermeister Hans Warter und Projektleiter Franz Anker.

Nach der "Fast-Katastrophe" 2013 wird nun der Piesendorfer Bach saniert

PIESENDORF (vor). Piesendorf stand im Juni 2013 nach heftigen Unwettern mit Hochwasser vor einer Katastrophe. Nach Einschätzung der Experten wird der Regen immer intensiver, sowie punktueller und bei einem ähnlichen Ereignis würde das Bachgerinne für die Durchflussmenge bei einem Höchststand von 35 Kubikmeter pro Sekunde nicht mehr ausreichen. So war es dringend erforderlich, die jetzige Sperre im Graben umzubauen und ein zusätzliches Sortierwerk für Material und Hölzer im Oberlauf zu errichten.

Bachgerinne tiefer

Das Bachgerinne wird zudem tiefer gelegt und rundum erneuert. Dazu müssen aber noch vier Brücken (Uhrmacher-, Dorf-, Gerber- und Bundestraßenbrücke) adaptiert und erneuert werden. Um trotz dieser Maßnahmen keine zusätzlichen Überraschungen zu erleben, muss auch die Rückhaltesperre des Windbaches (Zulauf) saniert und erneuert werden. Die Gesamtkosten werden sich auf etwa fünf Millionen Euro belaufen, wobei 25 Prozent die Bachgenossenschaft durch Eigenmittel bestreitet. Bürgermeister Hans Warter: "Für uns ist es ein Meilenstein für die Sicherheit der Piesendorfer Bevölkerung. Erfreulich ist, dass die Wildbachgenossenschaft trotz der enormen Kosten für jeden Liegenschaftsbesitzer einen einstimmigen Beschluss zur Umsetzung der Verbauungsmaßnahme getroffen hat."
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