21.06.2017, 11:01 Uhr

Die Strapazen des Verreisens

Sommerzeit ist Urlaubszeit - und auch die Zeit des Austausches über die diversen Reise-Strapazen, die da wären: Warteschlangen in den Flughäfen, verspätete Züge oder Staus auf den Autobahnen. Schnarchende oder plappernde Sitznachbarn im Flugzeug, ebendort eingeschlafene Beine und grausliche Sandwiches, die echt nach Sand schmecken. Oft sind es auch plärrende Kleinkinder mit unfähigen Eltern, die die Gemüter erhitzen. Und der aller-aller-allergrößte Horror: Koffer, die das Reiseziel erst mit ein oder zwei Tagen Verspätung erreichen. Wie dem auch sei, fast jeder kann zum Thema etwas beitragen. Erst neulich hat man sich selber dabei ertappt - ist dann aber plötzlich erschrocken und hat sich geschämt: Denn man fährt in URLAUB, muss KEINE ANGST haben, man fährt dann WIEDER HEIM und am Reiseziel ist man HERZLICH WILLKOMMEN. Man ist schließlich KEIN FLÜCHTLING.

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