19.09.2014, 16:38 Uhr

Eine ganz besondere Auszeichnung für Weißbach

Christian Hofer (Eidgenössisches Bundesamtes für Landwirtschaft), Bgm. Josef Michael Hohenwarter, Juryvorsitzender Charles Können, , Amtsleiter Josef Hohenwarter, Theres Friewald-Hofbauer (GF Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung) und Regierungsrat Hansjörg Trachsel (Departement für Volkswirtschaft und Soziales des Kantons Graubünden, Schweiz) (Foto: Dorferneuerung / Odi Schmid)

Seit Juli ist es bekannt: Weißbach bei Lofer gehört zu den Siegern des Europäischen Dorferneuerungspreises in der Kategorie „Besondere Leistungen in mehreren Bereichen der Dorfentwicklung“.

WEISSBACH. Als eine von elf Gemeinden nahm die Pinzgauer Gemeinde diese Auszeichnung bei einem Festakt vom 11. bis 13. September in Vals (Schweiz) entgegen.

Mehr als 1.000 Akteure waren mit dabei
Mehr als 1000 DorferneuerungsakteurInnen aus über 30 europäischen Regionen waren bei der Preisverleihung dabei, die in ein buntes Rahmenprogramm eingebettet war. Neben Bürgermeister Josef Michael Hohenwarter waren 28 weitere Weißbacherinnen und Weißbacher vor Ort - darunter auch Amtsleiter Josef Hohenwarter, Bildungswerkleiterin Christine Haitzmann, Naturpark- Geschäftsführerin Christine Klenovec, eine Musikgruppe und mehrere Personen, die aktiv zu diesem Erfolg beigetragen haben. „Es ist schön, wenn unsere jahrelange Arbeit in der Gemeindeentwicklung auf europäischer Ebene Anerkennung findet.“, so Bgm. Hohenwarter.

Gratulation seitens des Landes Salzburg
Auch die für Gemeindeentwicklung zuständige Landesrätin Mag.a Martina Berthold gratuliert der Gemeinde Weißbach zur erreichten Auszeichnung und betont: „Besonders die im Jahr 2013 gestarteten Initiativen im Generationendorf Weißbach zur Stärkung des sozialen Miteinanders in der Gemeinde sind vorbildhaft.“
Unter dem Motto „Die Gemeinde sind wir, wir tun was dafür“ ist Weißbach bei Lofer seit 2014 im Programm der Gemeindeentwicklung Salzburg.

Eine Vision für 2025
„Weißbach bei Lofer hat vor mehreren Jahren eine Stärken- Schwächenanalyse vorgenommen und daraus eine Vision für 2025 ausgearbeitet, die konsequent umgesetzt wird.“, heißt es in der Jury-Bewertung zum Europäischen Dorferneuerungspreis.

Augenmerk auf Umwelt und Energie
Vor allem auf die Bereiche Umwelt und Energie werde besonderes Augenmerk gelegt. So ist es etwa gelungen, als e5-Gemeinde bereits vier der begehrten „e’s“ zu erreichen und sich damit als eine der Top-Gemeinden Österreichs zu positionieren. Weißbach bemühe sich außerdem erfolgreich um die Verwirklichung einer umweltgerechten Land- und Forstwirtschaft mit hoher lokaler Wertschöpfung. Eine eigene Käse- und Wildfleischproduktion, die Abhaltung eines wöchentlichen Naturparkmarktes, die Thermoholzproduktion und vieles mehr tragen dazu bei. Auch die Förderung eines sanften, naturverträglichen Tourismus, sowie die aktive Einbindung der BürgerInnen bei der Entwicklung und Umsetzung von Projekten seien bemerkenswert.

In der höchsten Kategorie gewann der Ort Tihany in Ungarn
Als Sieger in der höchsten Kategorie gewann die ungarische Gemeinde Tihany den Europäischen Dorferneuerungspreis 2014. Zwölf Gemeinden haben es in die höchste Kategorie geschafft, die jene Teilnehmer umfasst, die sich durch eine ganzheitliche, nachhaltige und mottogerechte Dorfentwicklung von herausragender Qualität auszeichnen – aus Österreich konnten sich Kals am Großglockner (T), Langau (NÖ) und Moosburg (K) in dieser Kategorie der „Vize-Europameister“ wiederfinden.

Text: Gemeindeentwicklung Salzburg

Bild Preisverleihung
Im Bild (v.li.): Christian Hofer (Eidgenössisches Bundesamtes für Landwirtschaft), Bgm. Josef Michael Hohenwarter, Juryvorsitzender Charles Konnen (Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung, Österreich), Amtsleiter Josef Hohenwarter, Theres Friewald-Hofbauer (Geschäftsführerin der Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung) und Regierungsrat Hansjörg Trachsel (Vorsteher Departement für Volkswirtschaft und Soziales des Kantons Graubünden, Schweiz)
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