10.11.2016, 18:55 Uhr

Eine Taxenbacherin wurde Opfer eines Phishing-E-Mails

Symbolfoto (Foto: BB)

Presseaussendung der Polizei Salzburg

TAXENBACH. Die 27-Jährige wurde Opfer eines Phishing E-Mails: Sie wurde aufgefordert, einem Internetlink zu folgen und dort ihre Kreditkartennummer bekannt zu geben. Nach dem Klick auf den in der E-Mail ersichtlichen Hyperlink gelangte das Opfer auf eine Internetseite, in welcher es in der Annahme, dass es sich um die offizielle Internetseite des Kreditkartenanbieters handelt, ihre Kreditkartennummer eingab und die Eingabe bestätigte. Mit der abgefischten Kreditkartennummer wurde ein Geldbetrag in Höhe von über 1.050 Euro abgebucht. Ermittlungen laufen.

Infos über E-Mail-Betrug (Phishing- Mails)

Die Betrüger versenden E-Mails und erstellen Internetseiten, die in der Gestaltung denen der Banken täuschend ähnlich sind. Damit wird versucht, persönliche Zugangsdaten, Passwörter, PIN- und TANCodes für den Zugriff auf Konten und Depots, aber auch Kreditkartendaten zu entlocken.

Tipps
• Keine sensiblen Daten auf der Festplatte speichern.
• Schützen Sie Ihre persönlichen Daten – geben Sie sie nur auf vertrauenswürdigen Seiten bekannt.
• Das Betriebssystem sollte mittels regelmäßiger Updates auf dem aktuellen Stand gehalten werden und Firewall und Virenscanner sollen ständig aktualisiert werden, um einen bestmöglichen Schutz zu gewährleisten.
• Die Polizei warnt vor Mails, die nach PIN oder TAN oder sonstigen Internet-Banking-Zugangsdaten fragen. Banken verlangen niemals solche Daten per E-Mail, Telefon oder SMS. Geben Sie diese Daten niemals bekannt. Solche E-Mails sollten sofort gelöscht werden!
• Achten Sie bei Internet-Banking auf die gesicherte Internetverbindung s (s- steht für sicher).
• Achtung vor E-Mails, die von unbekannten Absendern kommen und in denen Ihnen Geld angeboten und oft sehr hohe Vorleistungen verlangt werden!
• Niemals das eigene Konto und die Adresse für finanzielle Transaktionen mit unbekannten ausländischen Partnern zur Verfügung stellen! Sie können sich wegen Geldwäsche u. a. Delikte strafbar machen.

Die Spezialisten der Kriminalprävention stehen Ihnen gerne mit unabhängiger und kompetenter Beratung zur Verfügung unter der Rufnummer 059 133 50 3750.
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