30.11.2016, 10:00 Uhr

"First Class" im Skicircus

TVB-Pressechefin Stefanie Mayr beim neuen 12er Express
SAALBACH. "Wahnsinn," "Super Sache" - TVB-Direktor Wolfgang Breitfuß findet nur Worte der Begeisterung für die Neuigkeiten in der Wintersaison für Saalbach Hinterglemm. Als einzigartig und sensationell beschreibt er die zwei neuen Lifte, die für noch mehr Komfort der Wintersportler sorgen werden.

Nadelöhr beseitigt

Besonders ins Herz geschlossen hat er den "12er Express", eine nur 240 Meter lange Gondelbahn, die nur 27 Meter über dem Tal schwebt. Mussten Skifahrer früher vom Übungslift im Zentrum von Hinterglemm zu Fuß zwei Straßen bis zur Talstation der Zwölferkogelbahn überqueren, gelangen sie nun bequem mit der neuen Gondel dort hin.

Die neue Schönleitenbahn wiederum, die am 3. Dezember eröffnet wird, hat eine deutlich höhere Kapazität als die alte Bahn und soll lange Wartezeiten verhindern. Die Bahn in Vorderglemm ist der erste Einstieg in das Skigebiet und galt bisher als schwieriges Nadelöhr. "Früher haben sich hier ab 10 Uhr Staus gebildet, die Leute sind im Freien gestanden. Jetzt wurde eine tolle Halle gebaut und die Kapazität verdoppelt". Für Gäste sind das wichtige Entscheidungskriterien bei der Auswahl des Skigebiets. An erster Stelle steht nach europaweiten Umfragen aber die Größe des Skigebiets. Je mehr Pistenkilometer desto besser. Seit dem historischen Zusammenschluss mit Fieberbrunn im vergangenen Winter, rangiert der Skicircus mit 270 Abfahrtskilometern unter den größten Skigebieten Österreichs.

Größe entscheidet

Auch wenn dieses riesige Angebot nicht immer ausgenutzt wird, freut sich der Gast, wenn er die Möglichkeit dazu hätte. "Das ist wie beim Frühstücksbuffet. Man kann zwar nie alles essen, aber Hauptsache es ist so viel da wie möglich", vergleicht Breitfuß. Wer wirklich das ganze Angebot ausnutzen will, kann sich auf die "Skicircus Challenge" einlassen. Das ist ein Routenvorschlag über 68 Kilometer, der das gesamte Skigebiet umfasst und das "ultimative Pistenerlebnis garantiert", so Breitfuß. "Das dauert sieben Stunden, ohne Pause, da muss man sich schon anstrengen, dass man das schafft." Diese Runde bleibt wohl den durchtrainierten Ausdauersportlern vorbehalten, aber das weitläufige Skigebiet hat für jeden Gast etwas zu bieten. Familien mit Kindern fühlen sich auf den breiten Pisten ebenso wohl wie Freerider in den unberührten Tiefschnee-Hängen. Weitere Auswahlkritierien bei der Wahl des Wintersportgebiets sind übrigens Schneesicherheit, die Präparation der Pisten, Unterkunft und der Beförderungskomfort. In allen Punkten kann Saalbach punkten.
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