21.03.2016, 13:39 Uhr

Große Ehre für das Tauernklinikum: Dr. Cvorak (Standort Mittersill) erhielt eine begehrte Auszeichnung

Bruno Angerer (Verwaltung, Standortleiter Mittersill), Prim. Dr. Peter Pozgainer (Ärztl. Direktor Standort Mittersill und stv. Ärztl. Direktor Tauernklinikum) Dr. Njegos Cvorak (Abteilungsleiter Fachschwerpunkt Orthopädie Tauernklinikum Standort Mittersill), Antonio Musette (Produktmanager Hüftprothetik Lima Corp. S.p.a) (Foto: Plenos)
PINZGAU / MITTERSILL. Eine große Anerkennung erhielt der Fachschwerpunkt Orthopädie im Tauernklinikum-Standort Mittersill.

"Center of Excellence"

Abteilungsleiter Dr. med. univ. Njegos Cvorak nahm die „Center of Excellence“-Auszeichnung der Firma Lima Corp. S.p.a für die minimal-invasive Hüftendo-prothesen-Operationstechnik entgegen.

Anerkennung als Ausbildungs- und Trainingszentrum

„Seit über drei Jahren arbeiten wir mit diesem neuen Hüftendoprothesensystem und haben penibelst Daten gesammelt und die Ergebnisse präsentiert“, so Dr. Cvorak, Leiter des Fachschwerpunkts Orthopädie am Tauernklinikum Mittersill. Durch die kompetente Arbeit des Teams aus Mittersill konnte das System weiter verbessert und die Zufriedenheit der Patienten gesteigert werden. „Bei 150 minimal-invasiven Endoprothetik-Operationen in den vergangenen drei Jahren kam es zu keiner einzigen Fraktur“, bestätigt Dr. Cvorak. Diese tollen Ergebnisse würdigte nun die Firma Lima Austria mit der Verleihung des Titels „Center of Excellence“ und erkannte die Fachabteilung damit als Ausbildungs- und Trainingszentrum für die Endoprothetik an.

Internationales Ansehen

„Diese Auszeichnung ist die Krönung für unsere Arbeit und wir freuen uns, unsere Expertise und Erfahrung nach außen transportieren zu können“, betont Dr. Cvorak den großen Stellenwert des Awards. Ärzte aus allen Ländern der Welt werden in Zukunft nach Mittersill kommen, um Schulungen im Tauernklinikum zu besuchen. Das Team um Dr. Cvorak hat die minimal-invasive Hüftprothesen-Operationstechnik so weiterentwickelt, dass keine groben Schäden mehr zugefügt werden- also etwa keine Muskeln zerschnitten werden müssen. Die Kombination zwischen minimal-invasiver Hüft-Operationsechnik und neuem Hüftgelenkimplantat zeigte exzellente postoperative Ergebnisse verbunden mit einer außergewöhnlich niedrigen Komplikationsrate. Bei über 150 Operationen sind bis heute keine Luxationen, Prothesensinterungen oder implantationsbedingten Frakturen aufgetreten, es kam also zu keinen prothesenbedingten Komplikationen.


(Text & Foto: Plenos)
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