21.10.2016, 10:21 Uhr

Großer Auftritt: Die "Kulturinitiative Lohninghof" in Hallein

Mitglieder der Initiative Lohninghof - Elisabeth Brücke-Schmid, Peter Brücke, Peter Wittner - mit LH-Stv. Astrid Rössler bei der Präsentation in Hallein. (Foto: Erika Pircher)
ZELL AM SEE / SALZBURG / HALLEIN. Das Salzburger Jubiläumsjahr 20.16 dient unter anderem auch als Anlass, um zukunftsweisende Ideen für die Entwicklung des Bundeslandes Salzburg in den Bereichen Arbeit und Wirtschaft, Soziales und Gemeinden, Kultur und Bildung in den Mittelpunkt zu stellen.

Landesweiter Wettbewerb

Das "Zukunftslabor Salzburg 20.16" initiierte daher einen landesweiten Wettbewerb und aktivierte damit das Kreativ- und Wissenspotenzial unseres Bundeslandes. Mitte Oktober wurden die von der Jury prämierten regionalen Zukunftsprojekte und Good-Practice-Beispiele im Halleiner Ziegelstadel einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Präsentation im Rahmen eines "Marktplatzes"

Als Preisträger in der Kategorie Good Practice-Beispiele präsentierte die Kulturinitiative Lohninghof aus Zell am See im Rahmen eines "Marktplatzes" ihr Projekt, um anderen Interessierten die Möglichkeit zu geben, den Kulturverein näher kennenzulernen. Die Initiative "PROThumersbach.at" hat unter anderem das Projekt „Ortkern­stärkung und Begegnungszone" ins Leben gerufen.

"Aus Angst vor Fehlern nicht in Untätigkeit erstarren..."

Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Rössler (GRÜNE) bei der Präsentation: „Die Art und Weise, wie wir als Gesellschaft an Neues und Unbekanntes herangehen, wird unsere Fähigkeit zur Lösung von Problemen bestimmen. Wer aus Angst vor Fehlern in Untätigkeit erstarrt, versäumt die Chance zu lernen. Wenn wir mit Zuversicht und Mut neue Wege probieren, können wir gemeinsam unsere Zukunft gestalten. Die vielen engagierten Menschen und Projekte des Zukunftslabors Salzburg 20.16 sind der beste Beweis dafür, wie viel Ideenreichtum und Tatendrang für Salzburgs lebenswerte Zukunft bereitstehen."

Rössler als Unterstützerin

Rössler unterstützt die Anliegen der Initiative PROThumersbach.AT und meint auch, dass die „Rettung“ eines Hauses am Nordrand des Thumersbacher Dorfplatzes - Thumersbach ist ein Teil von Zell am See und liegt am gegenüberliegenden Seeufer - für die Allgemein­heit von großer Wichtigkeit wäre. Sie betonte nochmals, dass es vom Land eine großzügige Förderung für den Ankauf leer­stehende Objekte in Ortskernen gibt, wenn es dadurch zu einer Verbesserung der wirtschaft­lichen Existenz des Ortsteiles kommt. Gehofft wird nun, dass es gemeinsam mit einem Wohnbau­träger gelingt, das Haus in bester Lage zu erwerben, um die Geschäftslokale im Erdgeschoß zu reaktivieren (z. B. Kaffeehaus) und geförderte Wohnungen für Einheimische zu schaffen.

Mit dabei: Martina Jöbstl, ebenfalls aus Zell am See

Auch LAbg. Martina Jöbstl (ÖVP), die in Vertretung von LH Wilfried Haslauer an der Veranstaltung teilnahm, zeigte sich am Thumersbacher Projekt sehr interessiert.
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