12.11.2017, 19:17 Uhr

In Krimml waren wieder die Alperer unterwegs

(Foto: Gemeinde Krimml)

In Krimml hat sich der alte Brauch des „Alpern“ erhalten. Am Wochenende um Martini ziehen die Krimmler-Buben mit Kuhglocken von Haus zu Haus. Das laute Läuten soll das Ende des Sommers anzeigen und bedeutet „Gras aus“. Weiters werden die bösen Geister aus Haus und Hof vertrieben.

KRIMML. Wenn zu Martini in Krimml lautes Kuhglockengeläut zu hören ist, so sind die Alperer unterwegs. Krimmler Buben im Alter von 7 bis 14 Jahren gehen den ganzen Tag mit ihren Kuhglocken von Haus zu Haus. Die Alperer werden vom „Melker“ geführt. Der Melker hat ein Bockshorn als Signalhorn und einen „Bugglkorb“. Er führt die Alperer an, die mit großen Blechglocken oder Speisglocken unterwegs sind. Die Doppelfedern auf dem Hut sollen die Viehhörner symbolisieren. Die Alperer zeigen den endgültigen Abschluss des Almsommers an.


Bei den einzelnen Häusern läuten die Alperer mit vollem Elan mit ihren Glocken. Mit dem Glockengeläut wird verkündet, dass die Almtiere gut auf ihre Höfe zurückgekehrt sind, aber auch die bösen Geister sollen von Haus und Hof vertrieben werden. Es wird auch für die gute Ernte gedankt. Die Alperer-Buben freuen sich über Süßigkeiten und auch über einen Zuverdienst zu ihrem Taschengeld. Die Alperer führen diesen Brauch in Krimml mit viel Freude aus. 


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