10.07.2018, 09:56 Uhr

Konzert-Premiere für das noch junge Streichorchester Zell am See

Eine engagierte und jugendliche Gemeinschaft von Freunden des Saitenklangs: das neugegründete "Streichorchester Zell am See". (Foto: Hanna Amon / photographic.noma)
ZELL AM SEE (ek). Seit Februar dieses Jahres hat Zell am See ein Streichorchester: "Wir haben im Pinzgau 33 Blasmusikkapellen - da ist ein Streichorchester schon etwas Besonderes", schmunzelt Christian Herbst, Obmann des neuen, 23 Mitglieder starken Vereins. Das "Streichorchester Zell am See" formierte sich aus Musikern des Kammerorchesters im Alter zwischen 13 und 80 Jahren, die gemeinsam mit dem Kirchenchor traditionell die Messen an hohen Feiertagen gestalten.

Erstes Konzert

Am 30. Juni war es so weit: Nach intensiver Probenarbeit ging am Abend das erste Konzert des Orchesters in der gut besuchten Stadtpfarrkirche von Zell am See über die Bühne. Neben Klassikern wie Claude Debussys "Claire de Lune" und Highlights aus "Peer Gynt" von Edvard Grieg begeisterten die Musiker mit modernen Stücken, wie mit der Filmmusik zu "La La Land". Elisabeth Buchner, Eva Flatscher, Gloria Bumhofer, Antonella Bacher und Matthias Herbst übernahmen dabei abwechselnd die Solo-Parts.

Tolle Stimme

Einen besonderen Akzent setzte das Streichorchester mit der außergewöhnlichen Stimme von Leonie Kremser, die die Ballade "Skyfall" aus dem gleichnamigen James-Bond-Film und "0, America" ausdrucksstark und professionell interpretierte. Susanne Pichler, Ehefrau des Dirigenten Christoph Pichler und kongeniale Musikerin, begleitete einen Großteil der Stücke auf dem Klavier.

Viel Begeisterung

"Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Fleiß und Begeisterung gerade die jungen Musiker an diese große Aufgabe herangegangen sind", streut Christian Herbst den Orchestermitgliedern Rosen. "Wir würden uns freuen, wenn noch mehr auf den Geschmack kommen - die Türen des Streichorchesters stehen offen für interessierte Musiker jeden Alters. Wir lieben moderne Musik und haben auch Freude am Gemeinschaftsleben." Wir finden: Ein ambitionierter Start in die Zukunft!


Text: Eike Krenslehner
Fotos: Hanna Amon/photographic.noma





____________________________________________________________________________________
Du möchtest über Stories in deinem Bezirk informiert werden?
Melde Dich zum kostenlosen "Whats-App“-Nachrichtendienst der Bezirksblätter Salzburg an! Alle Infos dazu gibt’s hier: meinbezirk.at/1964081.
ACHTUNG: Erst nach erfolgreich übermittelter Start-Nachricht ist der Dienst aktiv!
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.