15.10.2017, 16:53 Uhr

Nationalratswahl 2017: So wählt der Pinzgau

Originelle Wahlwerbung in Mittersill (Foto: Christa Nothdurfter)

Das Ergebnis der Nationalratswahl im Pinzgau - die Grafik zeigt den tatsächlichen Auszählungsstand

Wahlergebnisse Pinzgau



Mit 39,03  Prozent hat die Volkpartei von Sebastian Kurz im Pinzgau eindeutig die Nase vorn. Die FPÖ liegt mit 27 Prozent deutlich vor der SPÖ mit 22 Prozent. 

Vorläufige besonders markante Ergebnisse in den Gemeinden:

- Wie gewohnt stark, die FPÖ in Viehhofen mit 34,5 Prozent, allerdings diesmal getoppt von Stuhlfelden, mit 36,8 %. Der 3. Platz geht an Unken mit 33,8.
- Als Kurz-Hochburg hat sich Saalbach etabliert, mit 51,7 %.  Auch die Gemeinden Fusch und Weißbach wählten mit mehr als 50 %  auffällig türkis.
- Saalbach ist zudem mit 9,6 % für die FLÖ eine Schnell-Hochburg, gefolgt von Viehhofen mit 3,8. 
- In Dienten haben die Neos mit 6,1 % überdurchschnittlich gut abgeschnitten.  
 Hier gibt es dafür mit 0,7 am wenigstens Grün-WählerInnen
- Wenig überraschend wurde die SPÖ in Lend stärkste Partei mit 31,9 %.
- In der roten Gemeinde Saalfelden schnitt die Partei mit 26,8 % nicht besonders gut ab. Hier punkteten dafür die Grünen mit 2,9 %, das ist der beste Wert des Bezirks, der auch in Lofer erreicht wurde. In Zell am See gab es mit 2,6 % auch hohe Zustimmung für die Grünen. 
-Die Pilz-Fans sind mit 3,3 % in Kaprun zu Haus. Er erzielte mit 3,1 % auch in Saalfelden mehr Stimmen als die Grünen. 
- Im Saalachtal gibt es offensichtlich einige Düringer-Anhänger, es dürfte sich um ehemalige Stronachianer handeln: Die Liste Gilt erzielte in St. Martin 1,3 %; in Lofer 1,1 und in Unken 1 %. 

So hat Österreich gewählt: Das Ergebnis der Nationalratswahl
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