12.09.2016, 14:25 Uhr

Wildkogel: Vorbereitungen für die Wintersaison

Bernhard Gruber und Rudi Göstl (Foto: Wildkogelarena)
BRAMBERG. Um den Komfort und die Schneesicherheit weiter zu erhöhen werden von den Bergbahnen Wildkogel bis zur kommenden Wintersaison ca. 4.800 lfm Beschneiungsleitungen (Rohrleitungen) in einer Tiefe von ca. 1,6 m vergraben, 50 neue Beschneiungsschächte errichtet und 33 neue Propellermaschinen eingesetzt.
Mit dem neuerlichen Ausbau der Beschneiungsanlage werden nun die letzten Verbindungslücken im Skigebiet geschlossen. Bei optimalen Bedingungen wird es in Zukunft möglich sein, die gesamte Grundbeschneiung innerhalb eines Zeitraumes von einer Woche umzusetzen und somit eine erfolgreiche Wintersaison mit höchster Schneesicherheit zu garantieren.

Facts – Beschneiung Bergbahnen Wildkogel Projekt 2016

Ab der kommenden Wintersaison sorgen 232 technische Schneeerzeuger für Winterspaß vom Feinsten und werden Frau Holle tatkräftig unterstützen. Um auch im Tal für alle Anfänger und Kids gerüstet zu sein, wurde auch für den Wennsergletscher eine neue zusätzliche Schneekanone angekauft.


Vorstände: Rudi Göstl und Bernhard Gruber.
Projektleitung: Vorstand Ing. Rudi Göstl;
Investition 2016: € 3,0 Mio.
4.800 lfm Beschneiungsleitungen
50 Beschneiungsschächte (Anspeisstationen für die Schneekanonen)
33 neue Schneekanonen, davon 21 fix montiert (Turmkanonen) und 12 mobile für punktuelle Einsätze.
Beschneiungsgrad: Ab der Wintersaison 2016/17 werden über 80 % der Pistenflächen technisch beschneit.
Mehr als die 1⁄2 des gesamten Jahresstrombedarfes der Bergbahnen wird durch die Photovoltaikanlage am Wildkogel abgedeckt.
Fotoanhang: Beschneiung, Gruber und Göstl bzw. Göstl

Rodel News

Die längste beleuchtete Rodelbahn der Welt wird umfassend verbessert.
Insgesamt € 630.000,-- werden im heurigen Herbst in die Optimierung und Verbesserung der längsten beleuchteten Rodelbahn der Welt in der Gemeinde Bramberg (Wildkogel-Arena) investiert. Da der nachhaltige Betrieb des „Bramberger Wahrzeichens“ im allgemeinen Interesse liegt wurde hier ein Gemeinschaftsprojekt der Bergbahnen der Gemeinde Bramberg und des TVB Bramberg aus der Taufe gehoben, wobei die Kosten jeweils zu einem 1/3 getragen werden.

So können wir, diese bereits überfällige Verbesserung, gemeinsam umsetzen und stemmen, freut sich der zuständige Bergbahnen Vorstand Rudi Göstl.
Die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten „Playern“ funktioniert hervorragend, wobei hier Projektleiter Hans Bacher ausgezeichnete Arbeit leistet.
Der bestehende Güterweg wird zukünftig durch die Rodler und Skifahrer überfahren. Im unteren Bereich werden somit 4 Kehren eingespart, die Rodelbahn verbreitert und auch sicherheitstechnisch optimiert. Natürlich wird der umgebaute Bereich auch wieder mit einer Beschneiungsanlage versehen, um die Rodelbahn möglichst lange zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich werden im gesamten Verlauf der mit 14 km längsten beleuchteten Rodelbahn der Welt, Ruhe – und Wartezonen eingerichtet, um den Genuss des traumhaften Ausblickes ungestört zu ermöglichen.

Mehr als 100.000 durchwegs begeisterte Rodler je Wintersaison sind für die Bergbahnen eine schöne und herausfordernde Aufgabe, wobei der wirtschaftliche Aspekt für die gesamte Region und natürlich ganz besonders für die Gemeinde Bramberg, seit dem Bau der Smargadbahn, immer bedeutender wird.
Als besonderes Highlight findet am 22. Jänner 2017 auf der Rodelbahn ein Weltrekordversuch statt. Wir wollen die längste Rodelkette der Welt bilden und damit den Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde schaffen. Leihrodeln und die kostenlose Auffahrt werden für alle Teilnehmer zur Verfügung gestellt und danach wird gemeinsam gefeiert.


Wartezeiten sind Schnee von gestern

Die Bergbahnen planen im Jahre 2017 die Errichtung der 10 er Gondelbahn „Ganzeralpe“ samt neuer Pisten mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von € 13 Mio.
Dadurch werden die derzeit bestehenden Wartezeiten im Bereich der Pfeifferköpflbahn der Vergangenheit angehören und das Skigebiet erweitert und optimiert. Zusätzlich zur neuen Gondelbahn werden ca. 2.200 Laufmeter neue Pisten mit einer Fläche von ca. 5 ha neu errichtet und ein schneesicherer Variantenskiraum im Ausmaß von mehr als 20 ha skitechnisch erschlossen.

Eine Skiwegverbindung von der Pfeifferköpflabfahrt zur neuen Talstation wird ebenfalls errichtet, um die optimale Erreichbarkeit von allen Seiten sicher zu stellen.

Facts:

Einschreiter: Bergbahnen Wildkogel, Vorstand Rudi Göstl und Vorstand Bernhard Gruber. Projektleiter: Vorstand Ing. Rudi Göstl. Tel.Nr. +43 664 3105903. Geplante Umsetzung: 2017.
Investitionssumme: € 13 Mio.
10 er EUB (10 er Gondelbahn).
Talstation: 1719 m Seehöhe (Ganzer Grundalm) Bergstation: 2.120 m Seehöhe (Pfeifferköpfl) Geneigte Länge: 1.450 lfm
Förderleistung: 2.800 Personen/Stunde
Neue Bergbahnen APP: BB Wildkogel

Zukunftsmusik: Zusammenschluss mit Kitzbühel wird geprüft

In Absprache mit den Bergbahnen Kitzbühel wurde eine Machbarkeitsstudie bezüglich eines eventuellen Zusammenschlusses der beiden Bergbahnen in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse dieser von den Profis der ETB Tourismusberatung GmbH aus Innsbruck erstellten Studie sind durchaus interessant.
Die Entwicklung und Positionierung der Bergbahnen Wildkogel in den letzten Jahren wird sehr positiv beurteilt –wobei auch ein optimales Preis- Leistungsverhältnis gegeben ist. Die Zugkraft und Nachfragewirkung von Skigebietszusammenschlüssen ist unbestritten und weitere positive Effekte für die gesamte Region wären durch diesen zu erwarten.
Die Prüfung einer technischen und genehmigungsfähigen Umsetzbarkeit, samt der dazugehörigen Finanzierung wird jedenfalls weiter betrieben.

Text: Wildkogelarena
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