26.03.2016, 22:44 Uhr

Winter-Wildtierfütterung in Thumersbach!

Thumersbach: Winterfütterung | Impressionen von der

"Winterwildtierfütterung in Zell am See/Thumersbach".



Um die Notwendigkeit solcher Winter-Wildtierfütterungen (Schaufütterungen) zu Verstehen, folgender offizieller Text von Berufsjäger Gerhard Schaffer.

Nach zu Ende gehen der Hirschbrunft Ende September Anfang Oktober in den Hochlagen beginnen die Hirsche instinktiv wie vor hundert Jahren in den tiefen Lagen und Auen zu ziehen um die Brunftverluste, das bis zu einem Drittel des Körpergewichtes betragen kann, auszugleichen.
Durch Bebauung der Flächen in den Talsohlen und immer dichteren besiedlungsgebiete wurde das Rotwild immer weiter in höhere Lagen gedrängt. Dort wo das natürliche Äsungsangebot nicht mehr gegeben ist um zu überwintern.

Jetzt kommen wir Jäger ins Spiel um das Wild in unserer künstlich geschaffenen Kulturlandschaft ohne große Schäden in den Wirtschaftswälder, Schutzwälder und Landwirtschaftlichen Flächen über den Winter so gut und artgerecht als möglich zu bringen. Durch genaue Beobachtung von Standorten, Rückziehungsgebiete, Ruhe, Wasser und nicht gefährdende Waldstrukturen, haben wir eine Hochlagenfütterung in ca. 1500 m Seehöhe errichtet um unser Kulturgut Wild bestmöglich und störungsfrei über den Winter zu bringen.
Wir befinden uns in einem frequentierten Tourismusgebiet das aber Trotz sehr vielen negativen Einflüssen auf die Wildtiere gezeigt hat das durch intensive Betreuung und richtige Anlage des Futterplatzes und Unterstützung der heimischen Bevölkerung durch respektvolle Begegnung der Tiere und deren Gewohnheiten, es möglich ist das Rotwild als auch das Muffelwild sehr gut und mit keinen Schäden über den Winter zu bringen ist.
Mit unserer Schaufütterung wollen wir der Öffentlichkeit aufzeigen das alle Nutznießer der Wälder (Tier, Grundeigentümer, Tourismus und Jagd) in Einklang zu bringen ist wenn wir uns gegenseitig mit Respekt begegnen und uns an einige Regeln halten. Es ist mir persönlich ein großes Anliegen das unsere Tierwelt wieder mehr Beachtung bei Freizeitsportlern, Wanderern, Schwammerlsuchern etc.
bekommen das eigentlich meiner Meinung nach nur an der Aufklärung einzelner Personen liegt.

In diesem Sinn sollte sich jeder in der Natur bewegen und mit dieser respektvoll umgehen. Dann können Mensch und Tier auch nebeneinander leben.
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Hedy Busch aus Horn | 26.03.2016 | 23:00   Melden
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Kurt Dvoran aus Schwechat | 26.03.2016 | 23:10   Melden
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Ferdinand Reindl aus Braunau | 26.03.2016 | 23:21   Melden
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Hans Baier aus Graz-Umgebung | 26.03.2016 | 23:39   Melden
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Erika Bauer aus Bruck an der Mur | 27.03.2016 | 04:40   Melden
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Petra Maldet aus Neunkirchen | 27.03.2016 | 04:55   Melden
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Gottfried Maierhofer aus Pinzgau | 27.03.2016 | 09:00   Melden
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Gottfried Maierhofer aus Pinzgau | 27.03.2016 | 09:13   Melden
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Karl Pabi aus Bruck an der Mur | 27.03.2016 | 12:59   Melden
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Gottfried Maierhofer aus Pinzgau | 27.03.2016 | 13:17   Melden
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rudi roozen aus Pinzgau | 27.03.2016 | 17:49   Melden
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Gottfried Maierhofer aus Pinzgau | 27.03.2016 | 18:44   Melden
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