20.10.2017, 08:53 Uhr

Zell am See: Ökumenischer Reformationsgottesdienst in der Auferstehungskirche

Agneta Klinger freut sich schon auf den ökumenischen Gottesdienst am 31. Oktober. (Foto: Christa Nothdurfter)
ZELL AM SEE / PINZGAU. Die Presbyterin Agneta Klinger bringt sich als gewählte Vertreterin der evangelischen Pfarrgemeinde Zell am See aktiv in diese ein - auch im Bereich der Ökumene. Umso mehr freut sich die gebürtige Schwedin auf den ökumenischen Reformationsgottesdienst, der am Dienstag, dem 31. Oktober 2017 um 10 Uhr gefeiert wird.

500 Jahr-Jubiläum

Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte Martin Luther seine berühmten 95 Thesen, daher steht dieses Datum auch für den Beginn der Reformation, die zum einen zu einer Erneuerung der Kirche und zum anderen zur konfessionellen Vielfalt geführt hat. Ein zweiter Hintergrund für den  ökumenischen Gottesdienst am 31. Oktober ist, dass die evangelischen Kirchen nach über 100 Jahren ökumenischer Bewegung und über 50 Jahren Dialog mit der römisch-katholischen Kirchen dem 500-Jahr-Jubiläum bewusst in ökumenischer Offenheit gedenken. 

Akteure: Der Superentintendet und katholische Seelsorger

Den Festgottesdienst wird der evangelische Superintendent für Salzburg und Tirol, Olivier Dantine, gemeinsam mit Vertretern der römisch-kathlischen Schwesterngemeinden von Zell am See und Kaprun zelebrieren.  Frau Klinger: "Besonders schön wäre es, wenn auch viele Katholiken der Einladung zu diesem Gottesdienst folgen würden." 

Neuer evangelischer Seelsorger ab 1. Dezember

Nachdem Andreas Domby in Pension gegangen ist, hat die evangelische Gemeinde von Zell am See derzeit keinen eigenen Pfarrer, doch wie Agenta Klinger mit Freude erzählen kann, wird sich dieser Umstand per 1. Dezember 2017 mit der Ankunft von Rolf Engelhardt aus der deutschen Stadt Ulm wieder ändern. 
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