16.01.2018, 15:28 Uhr

Wahlkampf: Die SPÖ startet nun offiziell durch

Der Salzburger Partei- und Klubvorsitzende LAbg. Walter Steidl in der Redaktion der Bezirksblätter Pinzgau. (Foto: Christa Nothdurfter)

Die Zeit bis zur Landtagswahl am 22. April schreitet zügig voran; die SPÖ stimmt sich aufs Kämpfen ein.

SALZBURG / PINZGAU (cn). Nach einer Polit-Pause zu Weihnachten und nach dem Silvesterbrunch und dem ebenso traditionellen Neujahrstreffen mit der Gewerkschaftsfraktion wird es für die Salzburger SPÖ nun "ernst" mit dem offiziellen Wahlkampfauftakt.

Barbara Thöny und Gerald A. Rieder

Dazu gehört auch, dass in den einzelnen Bezirken die jeweiligen Protagonisten ihre inhaltlichen Schwerpunkte präsentieren. Diesen Freitag, den 19. Jänner, werden Barbara Thöny, die Gesundheits- und Sozialsprecherin für den Pinzgau sowie Gerald A. Rieder, seines Zeichens Pinzgauer Infrastruktur- und Wirtschaftssprecher, im Rahmen eines Pressegespräches zu Wort kommen. Mit dabei: Der Salzburger SPÖ-Chef Walter Steidl. Er stattete der Bezirksblätter Pinzgau-Redaktion schon vorab einen Besuch ab und wiewohl er seit 1974 in verschiedenen Funktion schon zahlreiche Wahlkämpfe absolviert hat, fehlt es ihm keinesfalls an Motivation dafür, wie er sagt. "Freilich gab es neben erfolgreichen Zeiten auch bittere Enttäuschungen, aber insgesamt überwiegen die positiven Erlebnisse."

Erholt von der Finanz-Causa...

Auf Nachfrage meint Walter Steidl, dass er glaubt, dass sich die SPÖ von der "Finanz-Causa" in der Regierungszeit von LH Gabi Burgstaller erholt habe; zudem sei die diesbezüglichenAufarbeitung in der SPÖ durchgeführt worden, was man von der ÖVP nicht behaupten könne. Steidl: "Wir gehen nun jedenfalls sehr mutig, mit neuem Elan sowie mit vielen Ideen und Überlegungen in den Wahlkampf."

"Jahrzehnt der Infrastruktur"

Die Liste der Ideen ist lang und wird von Walter Steidl mit dem Begriff "Jahrzehnt der Infrastruktur" zusammengefasst. Einige der zahlreichen Schwerpunkte: sinnvolle Investitionen in öffentliche Verkehrsmittel nach Tiroler Vorbild bzw. in den Straßenverkehr (anstatt des teuren Glitzentunnels), Verbesserung des schulischen Angebotes, Anpassung der Arbeitswelt an die Digitalisierung, Optimierung des Gesundheitssystems und vieles mehr.
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