16.10.2014, 16:44 Uhr

Erster Kletterbewerb in der neuen Boulderhalle „Gletschersonne“ in Uttendorf

Am Samstag den 11. Oktober 2014 war es endlich soweit. Der erste Bewerb des Salzburg-Cups für Sportkletterer wurde in der neuen Boulderhalle in Uttendorf mit großer Beteiligung von leistungsstarken Kletterern und Kletterinnen veranstaltet von den Tauernkraxxla (Alpenverein Sektion Oberpinzgau) durchgeführt. Noch vor der offiziellen Eröffnung der „GLETSCHERSONNE“ wurde die Boulderhalle auf den letzten Abdruck fertig. Jungfräulich und in extrem freundlichem Ambiente konnte so am Freitag das Team der Tauernkraxxla die ersten Griffe montieren und bauten 35 Boulderprobleme in den unterschiedlichsten Schwierigkeiten. Der Betreiber der Boulderhalle Ronny Huber und seine Frau Petra beobachteten dabei das rege Treiben und versuchten auch selbst ihre Künste an der Wand. Bis Mitternacht wurde an den Boulder-Routen gearbeitet und letztendlich war nach einer kurzen Abschlussbesprechung alles vorbereitet für den Bewerb, der am Samstag um 1100 Uhr starten sollte.

UTTENDORF. 55 Boulderer reisten zum Bewerb aus allen Teilen Salzburgs nach Uttendorf, aber auch aus dem bayrischen Raum und Tirol waren Teilnehmer dabei. Pünktlich um 1100 Uhr startete nach der Einweisung durch die Jurypräsitentin Ricky Lasser der Bewerb für die Minis und Kinder, Alter zwischen 6 und 10 Jahren. Geklettert wurde in zwei Gruppen im Jam-Modus, dass bedeutet das in einer bestimmten Zeitspanne die Teilnehmer versuchen die Boulderprobleme zu lösen. Dabei ist immer das TOP, der Endgriff eines Boulders das Ziel. In der Route ist auch ein Zonengriff definiert, der zumindest mit einer Hand berührt bzw. gehalten werden muss und danach gibt es auch noch die Anzahl der Versuche, die für die Wertung herangezogen werden. So gesehen war der oder diejenige der/die Beste, die beim ersten Versuch das Top erreichte. Insgesamt mussten die Minis 8, die Kinder und Schüler 12 und die Größeren bis hin zur Allgemeinen und Hobbyklasse 16 Probleme lösen. Die Minis und Kinder hatten 90 Minuten Zeit sich auszutoben und waren mit voller Begeisterung dabei.

Die Schiedsrichter kontrollierten dabei alles was bei diesen Wettkämpfen als Regeln beachtet werden muss und bewerteten dabei jeden Durchgang oder Versuch. Ab 1300 Uhr starteten dann die älteren Kletterer. Unglaubliche turnerische Leistungen und „Verrenkungen“ waren zu bestaunen und schließlich wurden alle Boulderprobleme bis zum Top gelöst. Um 1615 Uhr standen letztendlich die Sieger und Platzierten der einzelnen Klassen fest und es konnte in der überfüllten Boulderhalle die Siegerehrung in gemütlicher Atmosphäre durchgeführt werden. Alle Teilnehmer freuten sich über die einzigartigen Preise und über die anschließende Startnummern Tombola. Ergebnisse des Bewerbes unter www.wettklettern.at und auf der Homepage der Tauernkraxxla www.tauernkraxxla.at .

Der Hartnäckigkeit und dem Enthusiasmus des Betreibers Petra und Ronny Huber ist es zu verdanken, dass der Oberpinzgau, die Gemeinde Uttendorf, jetzt eine extrem herausfordernde und attraktive Boulderhalle mit kleinem Vorstiegsbereich bekommen hat. Bouldern ist längst bereits eine eigene Sportart und es hat sich eine große Szene gebildet. Mit der Boulderhalle entstehen ungeahnte Möglichkeiten für alle Interessierte. Egal ob für Anfänger vom Windelzeitalter oder rüstigem Pensionisten-das Alter stellt dabei keine Grenzen dar. Auch als Trainingsmöglichkeit für alle die sich für die warmen Outdoorklettertage vorbereiten und fit halten wollen ist diese Boulderhalle eine gewaltige Erweiterung der Infrastruktur im regionalen Bereich. Dabei ist auch das Gesamtkonzept der Boulderhalle optimal. In der Boulderhalle zum Bouldern und Schwitzen, im angeschlossenen Restaurant , mit dem selben Namen , dazwischen oder nachher zum Auffüllen der verlorenen Energie etwas Trinken oder Essen und dabei auf den Flatscreens das Treiben in der Halle beobachten.

Die Tauernkraxxla bedanken sich bei Petra und Ronny Huber für die grandiose Unterstützung bei diesem ersten Bewerb des Salzburger Wettkletterberbes und freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit.
Weiteres gilt der Dank der Sektion Oberpinzgau, sowie der Sektion Warnsdorf/Krimml und der Sektion Niedernsill, die an der Umsetzung dieses gelungenen Projektes gemeinsam mit dem Dachverband des österreichischen Alpenvereins finanzielle Unterstützung geleistet haben und das Klettern in allen Facetten immer wieder sowohl personell als auch materiell unterstützen.
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