05.06.2017, 17:12 Uhr

Motorsport: Griessner bei 24-Stunden Rennen

(Foto: Laura Luft)
Vom 25.-28. Mai fand das alljährliche 24-Stunden Rennen am Nürburgring statt. Bei diesem Mega-Event, welches als größtes Autorennen weltweit gilt, gingen 163 Rennfahrzeuge aus 21 verschiedenen Klassen, an den Start.
Nicht zuletzt aufgrund des herrlichen Wetters fanden auch dieses Jahr wieder sehr viele Fans den Weg zur Nürburgring Nordschleife, in den letzen Jahren waren es jeweils ca. 200.000.

Mittendrin war auch der Saalfeldner Rennfahrer David Griessner, er nahm in der gut gefüllten Wertungsklasse der BMW M235i Cup-Fahrzeuge teil. Da jeder Teilnehmer dieser Klasse dasselbe Fahrzeug verwendet sind Chancengleichheit und Rennaction garantiert. Als einer der wenigen Österreicher im Starterfeld trat der 22-jährige mit seinem Team Pixum Adrenalin Motorsport an und teilte sich das Cockpit mit seinen Fahrerkollegen Daniel Zils, Norbert Fischer und Christian Konnerth.

Für Griessner begann das Rennen jedoch mit einer Enttäuschung. Aufgrund eines technischen Defekts viel die Mannschaft zurück ans Ende des Feldes. Danach konnte man sich aber wieder schrittweise nach vorne kämpfen. „Wir hatten Probleme mit der Spritzufuhr“, so der Saalfeldner. „Dabei verloren wir viel Zeit in der Box aufgrund der Fehlersuche, fanden dann aber das Problem und konnten danach weiterfahren. Ich dachte schon wir hätten keine Chance mehr“.

Durch gute und konstante Runden konnte das Fahrerquartett dann aber zurückschlagen. Letztendlich landete man auf Platz 2.

Griessner: „ Wir haben uns dann gedacht, jetzt gibt es nur noch Vollgas. Das hat gut funktioniert, wir sind die schnellsten Rundenzeiten gefahren und auch unsere Konkurrenten hatten die einen oder anderen Probleme. Platz 2 ist nun doch noch ein gutes Ergebnis und nach 24 Stunden keine Delle am Auto zu haben ist doch auch schön!"
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