26.03.2017, 14:51 Uhr

Tapfere Wikings müssen sich dem Meister knapp geschlagen geben

Ohne Daniel Tonegatti, Sigi Sendlhofer, Bene Hahn, David Tillian, Tim Johansson uns Patrik Ozana mussten die Wikings die lange Reise nach Wien antreten.
Das Spiel startete ungünstig für die Gäste, denn durch drei individuelle Fehler waren die Zeller bereits nach nicht einmal 6 Spielminuten mit 3:0 im Rückstand.
Danach plätscherte das Spiel so dahin, Chancen hüben wie drüben doch am Score änderte sich im ersten Drittel nichts mehr.


Das zweite Drittel war geprägt von vielen Gegenstössen auf beiden Seiten. Die Wiener agierten jedoch cleverer und nutzten in der 28. Minute einen Fehler eiskalt zum 4:0 aus.
Sieben Spielminuten später, konnte Matthias Weigert, einen Passversuch im Powerplay etwas glücklich zum 4:1 abfälschen. Danach drängten die Wikings auf den Anschlusstreffer, doch die Wiener konnten 30 Sekunden vor Drittelende auf 5:1 davon ziehen.


Im dritten Drittel, konnte die erste Linie der Wikings, bereits nach 28 Sekunden anschreiben.
Der Schweizer Import, Lukas Angst war es - der ein Solo sehenswert zum 2:5 abschliessen konnte. Nun ging es hin und her, Chancen auf beiden Seiten, dieses mal war das Glück aber bei den Wikings!
In der 50. Spielminute bestrafte Fredrik Linner einen Fehler der Wiener Hintermannschaft, und plötzlich stand es nur mehr 3:5!
Knappe zwei Minuten später bediente Patrick Schwarz - Roland Herzog mit einem Querpass, und letzterer schoss trocken zum 5:4 ein!
Nun übernahmen die Wikings endgültig das Zepter, und drückten die Wiener regelrecht in deren Verteidigungszone.
Kurz vor Spielende, ersetzte Roland Herzog, der heute als Sendlhofer Vertretung die Trainerrolle übernahm, den Torhüter - Nicki Jauck, durch einen 6 Feldspieler.
Der Ball wollte leider nicht mehr über die Linie, und somit gewinnt der WFV das erste Spiel der Halbfinal - Best of Three - Serie mit 5:4.


Fazit:
Eine sehr ambitionierte Leistung, von stark ersatzgeschwächten Wikings, gegen den Titelfavoriten aus Wien. Mit nur zwei Linien, ein Spiel so ebenbürtig und offen zu gestalten, zeigt wirklich von starker Mentalität. Die Wikings war trotz der vielen Ausfälle heute um keinen Tick schwächer als die Wiener. Unzählige Schüsse auf das Wiener Gehäuse und hochkarätige Torchancen wurden leider nicht genutzt, und somit geht der Sieg an den WFV. Die Mannschaft kann wirklich sehr stolz auf die gezeigte Leistung sein!

Stimmen zum Spiel:

Roland Herzog:
"Wenn man die gesamten Umstände betrachtet, war das heute schon eine Bombenleistung. Wir waren so knapp am Ausgleich dran. Uns haben heute einige wichtige Spieler gefehlt, mit denen dabei, und drei kompletten Linien, hätte eventuell alles anders ausgeschaut. Nichtsdestotrotz sind wir jetzt 0:1 hinten und müssen nächsten Samstag Zuhause zurückschlagen. Die gezeigte Leistung vom heutigen Spiel, stimmt mich sehr positiv für das nächste Wochenende!"


Sebastian Rathgeb:
"Wirklich sehr schade das wir das Spiel verloren haben. Es waren unzählige Möglichkeiten da um den Ausgleich zu erzielen. Wenn ich daran denke was wir im zweiten Drittel Chancen ausgelassen haben, bekomme ich Kopfschmerzen. Aufgrund der unglaublich vielen Ausfälle heute, können wir schon einiges positives aus Wien mitnehmen. Wenn wir im nächsten Spiel wieder die selbe Einstellung an den Tag legen, im Abschluss ein Quäntchen mehr Glück haben, fahren wir in 14 Tagen wieder nach Wien. Nächsten Samstag zählt nur ein Sieg!!"


Line Up:


Jauck/Bergmann


Rathgeb - Angst - Schwarz
Linner - Reitstätter
-------


Weigert - Maczek M. - Wieser
Maczek F. - Herzog
-------
Haslinger




Torflash:


1:4 Weigert (ohne Assist)
2:5 Angst (ohne Assist)
3:5 Linner (ohne Assist)
4:5 Herzog (Schwarz)

Bericht und Bild: Wikings Herren
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