21.10.2016, 11:09 Uhr

Auch die Umwelt liegt im Fokus der "GFB Wirtschaftsberatung" in Zell am See

Stolz: Gerhard Petri und Roland Haslauer mit dem ersten Gfb-Umweltbericht. (Foto: GFB)
ZELL AM SEE. Die GFB Wirtschaftsberatung präsentiert ihren ersten Umweltbericht. Damit hat sich das Zeller Beratungsunternehmen einer Herausforderung gestellt, die in verstärkten Ausmaß auf uns alle zukommt: Dem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und damit der Erhaltung der Lebensqualität für uns und für die kommenden Generationen.

"Keine technische Formel, sondern menschliche Lebensgrundlage"

Roland Haslauer, Geschäftsführer der GFB Wirtschaftsberatung: „Umwelt ist nicht eine technische Formel, sie ist die menschliche Lebensgrundlage. Für jeden von uns ganz persönlich, aber auch für jeden von uns im Wirtschaftsumfeld."
Seit über 10 Jahren beschäftigt sich die GFB intensiv mit Umweltthemen, speziell mit Photovoltaik in Verbindung mit E-Mobilität. Vor vier Jahren wurde mit der "GFB Green Business Solutions" ein eigener Leistungsbereich gegründet.

Verbesserungsmaßnahmen im Visier

„Bei der Entwicklung unseres Umweltberichtes haben wir unsere wirtschaftliche Tätigkeit ganzheitlich erfasst: Welche Ressourcen brauchen wir und wieviel Energie ist nötig, um unsere Leistungen als Wirtschaftsberatung erbringen zu können“, erklärt der Umweltbeauftragte Pascal Schweickhardt. "Liegen die Daten auf dem Tisch, können konkrete Verbesserungsmaßnahmen entwickelt werden. Einige wichtige Maßnahmen wurden an unserem Hauptstandort der GFB Wirtschaftsberatung in Zell am See bereits umgesetzt: Die Installation von PV-Anlagen für die Produktion von Sonnenstrom, die Umrüstung der Gasheizung auf solarbetriebene Infrarot-Paneele, die Installation einer solarbetriebenen Heizpatrone im Warmwasserboiler oder die Anschaffung von E-Autos, mit denen bereits 80 Prozent der Dienstfahrten absolviert werden.

Ergebnis: 5.296 kg CO2-Reduktion

Die Fakten überzeugen: 5.296 kg CO2-Reduktion in den Vergleichsjahren 2014 und 2015 sind das erfreuliche Ergebnis vieler Einzelmaßnahmen. Derzeit wird ein Energie-Monitoring für das gesamte Gebäude vorbereitet sowie eine PV- Speicheranalyse durchgeführt.


GFB Gesellschafter Gerhard Petri: „Das Erreichen unseres Zieles, die Energieautarkie, ist in greifbarer Nähe. Wann dieser Zeitpunkt eintreten wird, hängt vor allem von der Entwicklung der Speichermedien ab. Diese Unabhängigkeit macht auch volkswirtschaftlich Sinn: Wir Österreicher zahlen Milliarden für Benzin und Diesel ins Ausland. Mit erneuerbarer Energie und intelligenten Mobilitäts-Konzepten bleibt dieses Geld bei uns im Land."

Nominierung zum Klimaschutzpreis 2016

Ein außergewöhnliches Projekt hat die GFB Green Business Solutions im Bundesland Salzburg initiiert: Die „Weltweit erste freie Solarroute“ wird derzeit von 18 Partnern realisiert. Auf einer Strecke von 400 km bieten erfolgreiche Unternehmer kostenlosen Strom für E-Fahrzeuge. Die „Weltweit erste freie Solarroute“ wurde für den Klimaschutzpreis 2016 nominiert.
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