13.11.2016, 13:30 Uhr

Netzwerk Winter: Mit einem "Au ja!" geht's auf in eine herausfordernde Zukunft

Beim "Come together": Bartl Gensbichler (Salzburger Landesskiverband, Markus Papai (Marketing Schmittenhöhbahn AG), Landeshauptmann Wilfried Haslauer, E. Egger (Vorstand Schmittenhöhebahn AG) und Franz Schenner (Forum Winter). (Foto: Christa Nothdurfter)

Die Salzburger Organisation feierte ihren 10. Geburtstag im Tauern Spa. Franz Schenner konnte dabei jede Menge Besucher begrüßen.

KAPRUN / SALZBURG (cn). In das "Netzwerk Winter", das einst von LH Wilfried Haslauer initiiert worden ist, sind unter der Federführung des Mittersillers Franz Schenner alle am Salzburger Wintertourismus beteiligten Branchen involviert: Seilbahner, Skiindurstrie, Sportartikelhändler, Hotellerie, Gastronomie, Skilehrerverband, Salzburg Airport usw. Zudem wird das Netzwerk von Unternehmen wie Raiffeisen, Salzburg AG oder Uniqa unterstützt; auch die Landesregierung und die Wirtschaftskammer bringen sich ein.
Einige teils umgesetzte oder sich in Arbeit befindliche Initiativen sind "Skifahren lernen in drei Tagen", "Gesund Skifahren im Alter" oder "Pro Wintersportwoche".

Impulsreferat des Landeshauptmannes

Der zehnte Geburtstag wurde vergangene Woche im Rahmen des bereits sechsten "Forum Zukunft Winter" im Tauern Spa in Kaprun gefeiert. Franz Schenner konnte jede Menge Ehrengäste und Besucher - stark vertreten waren etwa auch die Pinzgauer Tourismusverbände - begrüßen. Landeshauptmann Wilfried Haslauer fand in seinem Impulsreferat euphorische Lobesworte für die Netzwerk-Protagonisten bzw. für die ganze Branche, welcher es gelingt, für die Gäste aus dem Faktum Winter immer wieder ein Erlebnis zu machen - mit jeder Menge Kompetenz, mit hohen Investitionen, mit vielen Innovationen und Kooperationen und auch mit Herzlichkeit und Freundlichkeit. Vom Erfolg zeugen die Zahlen: Im vergangenen Jahrzehnt sind die Nächtigungen im Bundesland um 15 Prozent gestiegen; die Gästeankünfte um 25 Prozent.

Herausfordernde Zukunftsthemen

Als eine große Herausforderungen für die Zukunft nannte Haslauer das Verkehrsthema, für welches sich "bisher noch keine Lösungen, sondern nur kleine Verbesserungen" fanden. Weiters müsse es auch gelingen, die Lehrberufe attraktiver zu machen. Handlungsbedarf bzw. eine Vereinfachung ortet Haslauer bei Naturschutzverfahren; insgesamt nehme das Kontrollwesen überhand, was den Unternehmern teilweise die Freude an ihrer Arbeit nehme. Der Landeshauptmann verwies aber auch darauf, dass man sich mit dem Thema Klimawandel befassen müsse und man sich auch die Frage stellen müsse, wie viel Wachstum gesund sei; "eine gegenseitige Kannibalisierung" könne nicht das Ziel sein.

Motivation gab auch Ilja Grzeskowitz aus Berlin

Neben Haslauer war als Vortragender auch der "5-Sterne Speaker" Ilja Grzeskowitz aus Berlin eingeladen. Der Experte in Sachen Veränderungen und gesellschaftlichen Wandel erwies sich auch als brillanter Motivater, welcher die Worte "Au ja!" in den Mittelpunkt seines Referates stellte.
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