20.04.2017, 11:59 Uhr

Schokolade am Berg: Eine weitere Stätte der Verführung

Spatenstich fürs Haus der Schokolade: Walter Meiberger (Holzbau Meiberger), Robert Stockklauser (Bergwerk Architekten), die Bauherren Hubert und Christine Berger, Baumeister Ing. Hans Lerchenberger und Hannes Schmuck (Schmuck Erdbau Sand & Kies). (Foto: Walter Schweinöster)
LOFER. Die Pinzgauer Cocolatiers Christine und Hubert Berger erweitern ihren Firmenstammsitz in Lofer und werden in den kommenden Monaten rund 1 Million Euro investieren. Hoch über dem Tal legten die innovativen Unternehmer vor kurzem den Grundstein für das „Haus der Schokolade“, das im Herbst eröffnet wird.

„Wir haben hier einen Platz mit herrlichem Blick auf die Loferer Steinberge, das Gebäude wird von heimischen Firmen aus Stein, Holz und Glas gebaut und fügt sich so gut in die Landschaft ein“, sagt Hubert Berger, der die Aufträge für die Errichtung an Unternehmen aus der Region – wie die Bergwerk Architekten (Lofer), Holzbau Meiberger aus Lofer und Schmuck Erdbau Sand & Kies aus St. Martin bei Lofer - vergab. Für die Bauleitung engagierten Bergers Baumeister Hans Lerchenberger aus dem benachbarten Kössen.

Drittes Schokogebäude in Lofer

Das „Haus der Schokolade“ ist neben der Confiserie, dem Geschäft und Stammhaus, sowie der Chocolaterie, dort werden die feinen Tafelschokoladen in Form gegossen, das dritte Berger-Gebäude in Lofer. Geplant sind dort neben Mitarbeiterschulungen auch Seminare für Kunden und Schokoladenfans. „Wir denken zum Beispiel an Schokoladen-Sommelier-Ausbildungen für Genießer, aber auch an Patisserie-Kurse“, erklärt Christine Berger, die dafür eine eigene Patisseuse eingestellt hat. In den Räumlichkeiten mit Seminarküche, Lounge und Veranstaltungssaal finden rund 75 Personen Platz. „Wir wollen unseren Kunden unsere Liebe zum Handwerk weitergeben und unseren Geist für Kreativität erlebbar machen“, sagt Christine Berger.

Das Unternehmen

Berger Feinste Confiserie zählt zu den Vorzeigebetrieben im Land Salzburg und zu den Trendsettern der süßen Branche. Seit 2016 ist das Unternehmen Fairtrade–Partner und verarbeitet nur Kakao-Sorten aus nachhaltigem Anbau. Viele der verwendeten Zutaten kommen aus der Region, wie etwa Heumilch, Kräuter und Edelbrände. Heute stellen mehr als 90 Mitarbeiter jährlich fünf wechselnde Kollektionen in Form von Pralinen oder Schokoladentafeln her. Die Liebe zum Handwerk gibt Hubert Berger gerne an die Jungen weiter: „Wir haben als Schokoladenmanufaktur den Lehrberuf Bonbon- und Kofekthersteller wieder ins Leben gerufen. Drei Lehrlinge erlernen zur Zeit die aufwändige Handarbeit, mit der in fünf Arbeitsschritten die handgemachten Pralinen gefertigt werden.“
Die Schokolademanufaktur bietet ihre Produkte neben dem Stammhaus in Lofer auch in fünf Filialen in Salzburg und Tirol an. Rund 30 Prozent der Produktion werden ins europäische Ausland sowie nach Kanada und Japan exportiert.


Text: Berger Confiserie

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