25.03.2016, 12:03 Uhr

Zuchtrinderversteigerung in Maishofen: Preisrückgang

Kat. 11 PI Stier (V. Sax) Rupert Posch, Oberbieberg, Saalfelden. (Foto: RZV Salzburg)
MAISHOFEN. Die 907. Zuchtrinderversteigerung am 24. März 2016 in Maishofen verzeichnete einen Auftrieb von 277 Zuchtrindern der Rasse Fleckvieh (202), Holstein (52), Pinzgauer (23), 27 Pinzgauerzuchtstieren sowie 63 Zuchtkälbern.

Gute Nachfrage nach Bio-Tieren

Bei der zweiten Märzversteigerung stand einem großen Angebot bei allen Kategorien zwar eine große Käuferschaft gegenüber. Das Kaufverhalten hat sich aber schnell auf einem niedrigeren Preisniveau eingependelt. Einerseits wurde sehr differenziert gesteigert, zum anderen gab es eine gute Nachfrage nach Bio-Tieren. Das für diese Jahreszeit große Angebot an Pinzgauerstieren wurde ordentlich vermarktet.


Den höchsten Preis bei den Pinzgauerstieren erzielte ein reinrassiger Saxsohn aus einer lang- lebigen Ronaldtochter vom Betrieb Rupert Posch, Oberbieberg in Saalfelden. In den Deckeinsatz geht dieser enorm wüchsige, körperhafte und in allen Körpermerkmalen korrekte Jungstier bei Thomas Wiesmann in Goldegg.

Den höchsten Preis bei den Mehrkalbskühen erreichten gleich zwei Fleckviehkühe.Zumeinen eine FLxRF Drittkalbskuh (V. Carmano) vom Betrieb Anton Ganitzer, Andex in Großarl und zum anderen eine GS Vandor Zweitkalbskuh vom Betrieb Andreas Mohr, Jäger in Muhr/Lg. Angekauft wurden diese kapitalen und leistungsbereiten Kühe von einem bayrischen Züchter und Gabriel Albert aus St. Peter am Wimberg.

Den höchsten Preis bei den Jungkühen und gleichzeitig Tageshöchstpreis erzielte eine Fleckviehjungkuh (V. Reumut) vom Betrieb Seraphine Brandstätter, Urban in St. Michael/Lg. Angekauft wurde diese rahmige und harmonische Jungkuh mit 35 kg Tagesgemelk von Franz Schönberger in St. Peter am Wimberg.

Den höchsten Preis bei den Pinzgauertieren erreichte eine in Prkl. I gereihte PIxRF Jungkuh (V. Loris) vom Betrieb Alexander Gensbichler, Perfeld in Hinterglemm. Diese enorm entwickelte Jungkuh mit Spitzeneuter und 33 kg Tagesgemelk wurde von der Fa. Weger ersteigert.

Den höchsten Preis bei den Holsteintieren erzielte eine End-Storytochter vom Betrieb Alois Schuster, Lindlgut in Saalfelden. Ersteigert wurde diese milchreiche Jungkuh mit 40 kg Tagesgemelk von der Fa. Schwaninger in Weer.

Den höchsten Preis bei den Zuchtkälbern
erzielte ein Fleckviehkalb (V. Wirt) vom Betrieb Sandra Brüggler, Neuhof in Goldegg. Dieses auffällige Jungtier wird von Virgil Fuetsch in Virgen aufgezogen.

Das Team des Rinderzuchtverbandes wünscht allen ein frohes Osterfest und erholsame Feiertage!

(Text & Fotos: Rinderzuchtverband Salzburg)
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