Test
Viele, viele bunte Eier

Unser Osterkörbchen ist voll und bunt. Die Bezirksblätter haben die neuen Trends zum Eierfärben ausprobiert.
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  • hochgeladen von Anita Marchgraber

Wir haben sechs "Trends" zum Eierfärben versucht. Manches war altbewährt wie das Seidenpapier, anderes neu wie die Reis-Methode.

PONGAU. Das Testlabor der Bezirksblätter Pongau wurde wieder geöffnet. Dieses Mal haben wir uns an sechs Trends zum Färben von Ostereiern versucht. Da nicht alle Versuche von Erfolg gekrönt waren gibt es auch gleich ein Rezept für Eiersalat.

Eierfärben vor Ostern ein Muss

Woher kommt eigentlich das Osterei? Es gibt mehrere Erklärungen woher der Brauch kommt. Die pragmatischste ist, dass Eier in der Fastenzeit nicht erlaubt waren, aber Hühner trotzdem welche legten. Damit diese länger hielten wurden sie hart gekocht und zu Ostern gegessen. So wurden die Eier zu einem fixen Bestandteil des Osterfrühstück und auch geweiht. Findige Hausfrauen färbten die geweihten Eier bunt um sie von den "normalen" unterscheiden zu können.

Die Symbolik des Eis

In vielen Kulturen galt und gilt das Ei als Fruchtbarkeitssymbol. Das Christentum ersetzte diese Symbolik und vergleicht das Schlüpfen der Küken mit der Wiedergeburt Christi. In manchen Ländern wie beispielsweise Rumänien werden nur rote Eier verschenkt, sie sollen anscheinend das Blut Christi darstellen. Welche Geschichte nun stimmt ist nicht belegt, dass das Ei aber seit dem Mittelalter ein fester Bestandteil des Osterbrauches ist steht fest.

Seidenpapier

Etwas Seidenpapier in kleine Stücke reißen. Wir haben gelb, blau und pink genommen. Das gekochte Ei nass machen und das Seidenpapier wild darauf verteilen. Warten bis das Papier getrocknet ist und dann das Ei "schälen". Sehr einfach und sieht toll aus.

Ombre Eier

Hier soll ein Farbverlauf von hell nach dunkel entstehen. Die Eierfarbe nach Verpackungsanweisung anrühren, ein Viertel der Farbe in einen Becher füllen. Das heiße, hartgekochte Ei in einen Schneebesen einklemmen und in die Farbe tauchen. Ein paar Minuten einziehen lassen und dann mit der restlichen Farbe auffüllen. So wird ein Teil intensiver als der Rest. Hat gut funktioniert, könnte aber noch intensiver werden.

Tätowiert

Abwaschbare Tattoos sind nicht mehr nur bei Kindern beliebt. Man kann auch sehr gut Eier damit verzieren. Einfach gewünschtes Motiv ausschneiden und mit einem nassen Schwamm auf das hartgekochte Ei drücken. Schon fertig. Man kann je nach Motiv mit einem schwarzen Filzstift noch ein Gesicht dazu malen. Definitiv eine neue Lieblingsmethode von uns.

Reis Eier

Etwas Reis in eine Vorratsdose mit Deckel füllen und Eierfarbe dazugeben. Das warme, gekochte Ei in die Dose geben und vorsichtig schütteln. Rausnehmen und trocknen lassen, eventuell angetrocknete Reiskörner zum Schluss abkratzen. Der Effekt ist toll, ein bisschen wie Dinoeier. Die Methode ist jedoch nichts für tollpatschige Menschen. Bei uns blieb kein einziges der Versuchseier heil.

Aufgetupft

Eine gute Methode um Kinder zu beschäftigen. Einfach einen Sticker auf das kalte, gekochte Ei kleben und mit Filzstiften darüber tupfen. Die Farben abwechseln und am Schluss den Sticker wieder abziehen. Jetzt sollte nur noch der Umriss des Stickers übrig bleiben. Da man für das Tupfen etwas Geduld braucht, sollte auch genug Zeit eingeplant werden.

Humpty Dumpty

Das kalte, hartgekochte Ei wird zu zwei Drittel in Farbe eingetaucht und dann zum Trockenen in einen Eierbecher gesteckt. Sobald die Farbe komplett trocken ist ein Gesicht aufmalen. Das hat bei uns nicht so gut geklappt, die Farbe ist überall hingelaufen. Wir haben sie dann mit einem Schwamm etwas abgewaschen. Eher eine Bruchlandung – so wie Humpty Dumpty von der Mauer fiel.

Eiersalat

Und weil so viele Eier beim Kochen und Färben zu Bruch gegangen sind hier noch ein einfaches Rezept für Eiersalat:
    • 1 Becher Hüttenkäse
    • 2 Frühlingszwiebel
    • 3 harte Eier
    • 2-3 Essiggurkerl
    • 2 EL Senf
    • Paprikapulver
    • Curry
    • Salz
    • Tabasco
Den Zwiebel, die Eier und die Gurkerl in kleine Würfel schneiden. Mit dem Hüttenkäse und Senf verrühren. Am Ende mit den Gewürzen abschmecken und Mahlzeit. Tipp: Am besten den Salat eine Nacht ziehen lassen.

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