Welttag des Elefanten
Heute dreht sich alles um die grauen Riesen

Er begleitet uns schon seit einem halben Jahr: Der Babyelefant.
  • Er begleitet uns schon seit einem halben Jahr: Der Babyelefant.
  • Foto: pixabay
  • hochgeladen von Anita Marchgraber

Der Babyelefant begleitet uns dieses Jahr auf Schritt und Tritt, das es noch mehr über die meist sanften Riesen zu wissen gibt lernen wir am Welttag des Elefanten.

PONGAU. Mit Elefant verbinden wir zur Zeit sofort ein Maß von einem Meter, doch das gilt nur für die jüngsten der Rüsseltiere. Mit einer höhe von vier Meter und einem Gewicht von sieben einhalb Tonnen sind sie wahre Giganten. Aber Größe und Gewicht sind nicht die einzigen Superlativen bei den größten Landsäugetieren.

Gigantische Maße

Ganze 40.000 Muskeln verstecken sich im Rüssel. Damit können Elefanten nicht nur riechen, sonder auch tasten, greifen und Wasser aufsaugen. Sie haben die größten Ohren und mit einem Verzehr von bis zu 400 Kilogramm pro Tag einen riesigen Appetit. 100 Kilogramm wiegt ein Babyelefant bereits bei der Geburt, zuvor halten sie es ganz schön lange in Mamas Bauch aus, bis zu zwei Jahre tragen die Elefantenkühe ihre "Kleinen" aus.

Die Zwerge unter den Riesen

Dabei gibt es auch bei Elefanten so etwas wie Zwerge. Die in den Zentral- und Westafrikanischen Regenwäldern beheimateten Waldelefanten werden nur zwei einhalb Meter hoch. Elefanten gibt es in Afrika und in Asien, dort vor allem in Indien, Sri Lanka und auf einigen Sunda-Inseln. Die Asiaten haben erkennbar kleinere Ohren, zwei Höcker auf dem Schädel und einen etwas stärker gebogenen Rücken. Zudem haben sie an der Rüsselspitze nur einen Greiffinger, die Afrikanischen Elefanten hingegen zwei. Während in Afrika beiderlei Geschlechter stark ausgeprägte Stoßzähne haben, sind sie bei den Asiatischen Weibchen oft nur im Ansatz oder gar nicht vorhanden.

Spieglein, Spieglein

2006 fand ein Forscherteam der amerikanischen Emory Universität in Atlanta heraus, dass sich die grauen Kolosse in ihrem Spiegelbild selbst erkennen können. Im Tierreich war das nur von Menschenaffen, Delfinen und Elstern bekannt. An der gleichen Universität bewiesen Zoologen 2011, dass Elefanten gemeinschaftlich eine neue Aufgabe lösen können. Das zeiget sich mit einer Versuchsanlage bei der die Elefanten nur gemeinsam an ihr Futter kamen.

Stille Post

Wenn man Kinder fragt. "Wie macht der Elefant?" bekommt man meist ein lautstarkes "Trörö" zu hören, dabei haben die grauen Riesen eine eigene Sprache. Elefanten können grollen, brüllen, bellen, grunzen und trompeten. Jedes dieser Geräusche hat je nach Ausführung ganz unterschiedliche Bedeutung. Da diese miteinander kombiniert werden, haben die Elefanten viele Möglichkeiten zur Verständigung. Eine solche komplexe Elefantensprache ist dem Nachwuchs nicht in die Wiege gelegt. Die kleinen Elefanten müssen genauso wie Kinder erste "sprechen" lernen. Menschen bekommen die Unterhaltungen allerdings nur selten zu hören. Zu zwei Dritteln sollen die Dickhäuter Infraschall-Laute benutzen und diese tiefen Töne können wir nicht hören. Darüberhinaus wird auch noch über Substraschall kommuniziert, das heißt die Tiere senden ihre Botschaften auch über Schalwellen durch den Boden.

Die grauen Giganten schützen

Leider sind Elefanten noch immer vom aussterben bedroht. Nicht nur wegen des irrigen Glaubens das ihre Stoßzähne Wunderheilmittel sind oder weil Manche noch immer gerne eine ungewöhnliche Trophäe haben wollen. Auch den Bauern machen sie Schwierigkeiten, denn haben Herden einmal einen Pfad für sich entdeckt benutzen sie diesen egal welche Hindernisse im Weg sind. Das heißt für die Landwirte das Felder und eingezäunte Weiden, buchstäblich zum Trampelpfad werden. Wer den seltenen Riesen helfen will kann zum Beispiel das Projekt "Wildlife Moments" des Pongauers Robert Gstaltmaier unterstützen.

Afrikas Tiere Hautnah erlebt

Newsletter Anmeldung!

Du willst Infos, Veranstaltungen und Gewinnspiele aus deiner Umgebung?

Dann melde dich jetzt für den kostenlosen Newsletter aus deiner Region an!

ANMELDEN

Newsletter Anmeldung!


1 Kommentar

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Aktuell

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!




Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen