Sanjindo
Bischofshofener Judoka holen sich Platz drei in der Bundesliga

Nach genau 20 Jahren Pause holt der ESV Sanjindo wieder Bundesliga-Medaille.
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  • Nach genau 20 Jahren Pause holt der ESV Sanjindo wieder Bundesliga-Medaille.
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Der Bischofshofener Judo-Klub ESV Sanjindo musste sich im Final-Four Halbfinale dem späteren Meister LZ Multikraft Wels geschlagen geben und landete daher zusammen mit der JU Raika Pinzgau Platz drei der 1. Judo-Bundesliga.

GMUNDEN. Die Judoka des ESV Sanjindo aus Bischofshofen sicherten sich vor Kurzem in ihrem zweiten Jahr in der höchsten Judo-Klasse Österreichs den Einzug in die Final-Four-Endrunde. Hier kämpften am vergangenen Wochenende in Gmunden die Top-Vier Mannschaften der Nation um den Meistertitel der ersten Bundesliga.

Die Welser hatten oft das bessere Ende.
  • Die Welser hatten oft das bessere Ende.
  • Foto: Judo Austria / Sellner
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Halbfinal-Aus

Die Bischofshofener zeigten, dass sie auch gegen den Favoriten LZ Multikraft Wels mithalten können und forderten die Oberösterreicher immer wieder in engen Duellen. Zeitweise lagen die Bischofshofener nur hauchdünn mit 3:2 hinten. Der Legionär der Pongauer Artem Lesiuk läutete aber die Wende ein und musste sich gegen Daniel Leutgeb geschlagen geben. In der Folge waren die Sanjindo Judo Tiger den Welsern oft unterlegen und konnten die Titelanwärter kaum fordern. Mit einem Endstand von 4:10 musste der ESV Sanjindo seine Final-Hoffnungen begraben.

"Das Ergebnis sieht auf den ersten Blick doch sehr viel eindeutiger aus, wie es eigentlich war. Wir haben uns in den Kämpfen wacker geschlagen und oft nur knapp verloren. Dennoch sind wir extrem stolz auf unsere Leistung, denn es kam nur ein Legionär zum Einsatz. Der Rest waren Kämpfer aus dem eigenen Verein. Sie sind die Zukunft des Vereins und deshalb wollten wir ihnen diesen Kampf im Final-Four nicht vorenthalten. Sie haben es sich verdient in der Endrunde zu kämpfen", sagt Herbert Wicker, Kapitän der Herren Judo-Mannschaft des ESV Sanjindo.

Das Duell bot spannende kämpfe und faszinierende Techniken.
  • Das Duell bot spannende kämpfe und faszinierende Techniken.
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Dritter Platz

Weil die Plätze Drei und Vier nicht ausgespielt wurden, landete der Bischofshofener Judo-Verein zusammen mit der JU Raika Pinzgau schlussendlich auf dem geteilten dritten Rang. "Dieser dritte Platz motiviert uns natürlich noch einmal für das kommende Jahr. Wir wollen uns in den Final-Four etablieren und ein Dauer-Gast in der Liga-Endrunde sein. Heuer waren wir mit Abstand das jüngste Team. Wenn wir unsere Arbeit so weiterführen, uns auf die eigenen Talente konzentrieren und den eigenen Kämpfern eine Chance geben, glaube ich, dass wir das schaffen können", erklärt Wicker weiter.

Video von der Facebook-Seite des ESV Sanjindo:

"Titel wird kommen"

Thomas Güttel, Trainer des ESV Sanjindo, sieht für das junge Bischofshofener Team eine große Zukunft. "Wir sind ganz klar die Mannschaft der Zukunft – das hat man auch beim Turnier in Gmunden gesehen. Die Etablierung des Teams in den Final-Four ist eine klare Konsequenz unserer Arbeit mit der Jugend. Daher denke ich, dass auch ein Meistertitel in den nächsten Jahren folgen wird." Güttel kennt auch das Geheimrezept für den Erfolg seiner Schützlinge: "Der Team-Gedanke ist sehr familiär. Jeder kämpft für jeden bis auf den letzten Tropfen und wächst so noch über sich hinaus. Wenn man kein Team ist, kann man nichts Außerordentliches leisten – und wir haben heuer gezeigt, dass man in den nächsten Jahren mit uns rechnen muss."

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