Leserbrief
Busfahrer, die keine sein möchten

In ihrem Leserbrief schildert Karolina Altmann-Kogler ihre schlechten Erfahrungen bei der letzten Postbus-Fahrt. 

Am letzten Freitag machten wir uns, einige Kolleginnen vom Frauennetzwerk Pongau, in guter Stimmung von Bischofshofen mit dem Postbus auf den Weg zum Dientener Sattel. Die Abfahrt war mit 8:15 Uhr vom Bahnhof ausgeschrieben. 
Keine Minute vor der Abfahrtszeit kommt der Chauffeur gemütlichen Schrittes zum Bus. Offensichtlich hat ist er von einem anderen Bus gekommen, es roch nach Rauchpause…
Die Abfahrt hat sich etwas verzögert, aber diese paar Minuten musste er nun wohl auf der Reise nach Mühlbach nachholen. Er raste mit uns, wie gesengt, nach Mühlbach, in den Kurven mussten wir uns gut festhalten und es war äußerst, äußerst unangenehm, wir wussten nicht wirklich wie uns geschah, Übelkeit stieg auf oder wollte er zeigen, was er kann (nämlich schlecht Bus fahren)?

In Kälte vorm Bus gewartet

Dann machten wir uns auf unsere vierstündige Wanderung, angekommen beim Arthurhaus, nach einer Einkehr in der Schweizerhütte, wollten wir den Post Bus nach Bischofshofen nehmen. Mittlerweile waren wir sehr ausgekühlt und wir froren ziemlich. Wir kamen drei Minuten vor Abfahrt zum Wanderbus der Post, der Chauffeur musste sich erst hinten im Bus von einem Nickerchen erholen, wie es schien. Jedenfalls hat er die Türen nicht vor der Abfahrtszeit geöffnet, obwohl er sehen musste, wie kalt uns war. Wie überhaupt er sehr desinteressiert wirkte. Also zur Abfahrtszeit öffnete er endlich die Tür zum Einsteigen, wir lösten die Fahrkarten nach Bischofshofen Bahnhof und das sieben Mal, kein Muh und kein Mäh… Erst im Bus bemerkten wir, dass dieser nicht nach Bischofshofen fuhr sondern zum Dientener Sattel. Also stiegen wir bei der Einbindung in die Hauptstraße aus dem Bus um den Anschlussbus zu nehmen. Erst im Wartehäuschen bemerkten wir, dass der Bus nach B'hofen erst in einer Stunde kommt!
Wir waren sehr verärgert, dass der Buschauffeur uns von unserem Irrtum nicht in Kenntnis gesetzt hat, hätte er beim Lösen der Fahrkarten tun können. Zuletzt nahmen wir ein Taxi, das sogleich zur Stelle war. Die Fahrtkosten des Busses haben wir somit gespendet. Wir sind sehr verärgert über Busfahrer die eigentlich keine sein möchten.

Eine Reise zum Abgewöhnen

Bisher hatte ich nur angenehme Erlebnisse mit den Busfahrten nach Mühlbach, entspannte, kundenfreundliche Busfahrer, die ein angenehmes Fahren garantierten. Die letzte Reise war eigentlich zum Abgewöhnen, mit dem Postbus zu fahren!

Leserbrief von
Karolina Altmann-Kogler
Bischofshofen

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