Böckfeldalm
Die Gastronomie liegt in den Genen

Eine der letzten nicht mit dem Auto erreichbaren Hochalmen. Freut die Naturschützer erschwert aber die Bewirtschaftung.
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  • Eine der letzten nicht mit dem Auto erreichbaren Hochalmen. Freut die Naturschützer erschwert aber die Bewirtschaftung.
  • Foto: Max Steinbauer
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In der Gastroszene tut sich trotz Corona im Gasteinertal etwas, und das im positiven Sinne. Jüngstes Indiz dafür: die Wiedereröffnung der Böckfeldalm, eine urige Almhütte hoch über Böckstein. Der Fotograf und Musiker Max Steinbauer wagt sich als Neo-Hüttenwirt in die Gastroszene vor.
BAD GASTEIN (rok). Es war im Prinzip völlig logisch, dass Max Steinbauer diesen Schritt gewagt hat. „Mit dem Gedanken, hier auf der Böckfeldalm etwas zu machen, habe ich schon länger gespielt.  Als Berufsfotograf und Musiker ist meine Auftragslage für dieses Jahr zu 100 Prozent ausgefallen. Keine Hochzeiten und keine Veranstaltungen bedeuten null Umsatz für mich,“ bekräftigt der Neogastronom seinen Schritt und zeigt sich optimistisch: „Aus diesem Grund habe ich meine Vision, die Böckfeldalm zu bewirtschaften, vorgezogen und verleihe ihr neues Leben. Gott sei Dank darf die Gastronomie nun wieder aufsperren."

Max Steinbauer freut sich mit Freundin Sandra Schätzl und Töchterchen Lina auf die neue Herausforderung.
  • Max Steinbauer freut sich mit Freundin Sandra Schätzl und Töchterchen Lina auf die neue Herausforderung.
  • Foto: Max Steinbauer
  • hochgeladen von Ronny Katsch

Junge Familie als Hüttenteam

Wichtigste Unterstützung für den 27-Jährigen ist neben der Familie seine Freundin Sandra Schätzl aus St. Johann. „Sie war auch ausschlaggebend dafür, dass ich schließlich diese Entscheidung getroffen habe“, berichtet Steinbauer. Voller Motivation und Energie bedient in Zukunft das einheimische Paar mit der kleinen Tochter Lina die Gäste mit heimischen Produkten. Als Highlight darf auf der Alm der Bauerntoast nach einem alten Rezept dabei nicht fehlen. Ganz fremd ist dem Neo-Hüttenwirt die Szene aber nicht. Der Baumann-Großvater von Max Steinbauer war einst schon selbst Wirt. Die Gastronomie liegt dem zukünftigen Almwirten also quasi in den Genen.

Die Böckfeldalm ist eine uralte, urige Almhütte hoch über Böckstein.
  • Die Böckfeldalm ist eine uralte, urige Almhütte hoch über Böckstein.
  • Foto: Max Steinbauer
  • hochgeladen von Ronny Katsch

Wanderung auf die Alm

Die Böckfeldalm ist eine uralte, urige Almhütte hoch über Böckstein. Start dieser Wanderung ist beim Hotel Radar in Altböckstein. Man erreicht die Alm nach 420 Höhenmetern mit cirka einer Stunde einfacher Gehzeit. Auf der Alm angekommen, erwartet den Gast ein traumhafter Blick auf die umliegenden Berge, wie das hochalpine Schareck im Hintergrund und der pompöse Radhausberg gegenüber sowie auch der herrliche Blick nach Böckstein und ins Anlauftal mit dem Ankogel.

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