Brandunglück Pfarrwerfen
Erzbischof Lackner und Ortspfarrer Pollhammer bekunden tiefes Mitgefühl

Die Bestürzung über den Todesfall eines 23 Jahre jungen Gemeindebürgers in Pfarrwerfen ist groß.
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  • Foto: Empl
  • hochgeladen von Alexander Holzmann

Erzbischof Franz Lackner und Pfarrer Bernhard Pollhammer drücken ihre tiefe Trauer um verstorbenen 23-Jährigen in Pfarrwerfen aus.

PFARRWERFEN (red). Der Schock in Pfarrwerfen war groß, nachdem der allseits beliebte Koch und Fußballer Alexander S. am Mittwoch bei einem Zimmerbrand in seiner Wohnung ums Leben gekommen war. "Dieses tragische Unglück macht uns alle betroffen. Uns allen fehlen die Worte", sagt Ortspfarrer Bernhard Pollhammer. Die Pfarrwohnung, in der sich das Unglück ereignete, liegt gleich neben dem Pfarramt. "Alex hatte sich in der Wohnung gut eingelebt und war glücklich in seinen ersten ‚eigenen‘ vier Wänden. Er war freundlich, sehr umgänglich und unkompliziert." Zuletzt hatte er als Koch bei der neuen „Pfarrwirtin“ gearbeitet, was für den Ort eine Bereicherung gewesen sei.

Ein Ringen mit dem Schicksal

"Wir alle sind geschockt und unaussprechlich traurig. Unser Mitgefühl gilt in dieser schweren Stunde der Familie, die mit diesem Schicksal ringt. Wir alle wollen sie in dieser Zeit so gut wir können begleiten", sagt Pollhammer, der allen Ersthelfern besonderen Dank ausspricht – der Freiwilligen Feuerwehr, der Exekutive, den Rettungssanitätern und allen, die ihr Bestes getan haben, um Trost zu spenden und zu helfen.

"Können Schmerz nur erahnen"

Erzbischof Franz Lackner hat am Rande der Bischofskonferenz vom Unglück in seiner Diözese erfahren: "Unsere Gebete und Gedanken gelten den Hinterbliebenen, deren Schmerz wir nur erahnen können. Die Diözese nimmt Anteil und möchte in diesen schweren Stunden durch Worte des Beistands tragen und begleiten."

Mutter und Stiefvater konnten nicht helfen

Mittwochfrüh gegen 8 Uhr waren die Einsatzkräfte zu dem Zimmerbrand in Pfarrwerfen gerufen worden. Der 23-Jährige sei allerdings bereits leblos am Boden gelegen, berichtete die Polizei in einer Presseaussendung, Reanimierungsversuche blieben erfolglos. Der junge Mann dürfte an den Rauchgasen erstickt sein. Was zu dem Feuer geführt hat, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Es dürfte im Bett seines Schlafzimmers ausgebrochen sein. Besonders tragisch: Die Mutter und der Stiefvater hatten noch vergeblich versucht, dem Sohn mit einer Leiter über den Balkon zu Hilfe zu kommen.

Autor:

Alexander Holzmann aus Pongau

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