Regionalitätspreisträger 2018
Generation verbinden

Spaß hat das Team der Generationen Handwerkstatt nicht nur beider Arbeit. Koordinator Jörg Tieze, Geschäftsführer Werner Sterneder und Raphael Riedler sind einfach "happy" über ihren Preis.
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  • Spaß hat das Team der Generationen Handwerkstatt nicht nur beider Arbeit. Koordinator Jörg Tieze, Geschäftsführer Werner Sterneder und Raphael Riedler sind einfach "happy" über ihren Preis.
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Der Begriff Generationen-Hand-Werkstatt ist für die Arbeit des Technischen Ausbildungszentrum (TAZ) eigentlich zu eng gefasst. Hier wird die Begeisterung für Technik unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft mit Leidenschaft vermittelt. Gute Gründe für die Auszeichnung mit dem Regionalitätspreis 2018 in der Kategorie "Bildung & Forschung".

BISCHOFSHOFEN. Schon die Zusammenarbeit zwischen Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer bei der Führung des TAZ zeigt, dass hier mehr als Metall verbunden wird. "Wir konzentrieren uns auf die Teilnehmer, dann bekommen beide Kammern ein gutes Ergebnis", sagt Geschäftsführer Werner Sterneder.

"Zwangsbeglückung"

Die Teilnahme an dem Projekt ist ab sechs Jahren möglich, von da an sind keine Grenzen gesetzt. Die offene Generationen-Hand-Werkstatt findet zweimal im Monat statt, Freitag nachmittags und Samstag ganztags. Für Schulen und Vereine werden Sondertermine angeboten. „Bei Schulen spreche ich auch gerne von Zwangsbeglückung, damit ist gemeint, dass alle Kinder kommen sollen und nicht nur die bereits technisch interessierten. Die wenigsten gehen heim und haben an dem Tag gar nichts Interessantes gefunden“, sagt Werner Sterneder.

Offene Werkstätte

Die Organisatoren der Generationen-Hand-Werkstätte freuen sich auch über Termine mit privaten Runden. "Eine Pärchen- oder Damenrunde wäre mal eine nette Abwechslung," sagt Sterneder. Es solle einfach das Interesse für technische handwerkliche Berufe in der Öffentlichkeit geweckt werden. Ebenso soll die Wertschätzung für die Arbeit von Handwerkern bewusst gemacht werden. So wurde schon mit einer Gruppe 13 bis 16-Jähriger überlegt, welchen Wert ein selbstgemachtes Mühlespiel hätte. "Wir kamen dann auf rund 400 Euro, mit Material, Arbeitszeit und Infrastruktur", erzählt Sterneder.

Echte Typen

Es würden ältere Personen und echte "Typen" als Trainer gesucht, denn man wolle damit von Anfang an Vorurteile aufgrund von Äußerlichkeiten abbauen. Vom HTL-Schüler, über die alleinerziehende Mutter, bis zum Pensionisten ist jeder als Trainer willkommen. Es ist eine Mischung aus festangestellten und externen Trainern. Die gegenseitige Unterstützung bei der Arbeit stehe dabei im Vordergrund. Für Arbeitssuchende wurde ein besonderes Extra vereinbart."Sie können als Trainer in der Generationen-Hand-Werkstatt bis zur Geringfügigkeitsgrenze dazuverdienen", freut sich Sterneder.

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