Einsatz
Großbrand bei einem Entsorgungsbetrieb in St. Johann

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200 Einsatzkräfte bekämpften gestern Abend einen Großbrand bei einem Entsorgungsbetrieb in St. Johann. Große Hitzeentwicklung machte die Arbeiten für die Feuerwehren schwierig. 

ST. JOHANN. Am Mittwoch Abend (3. November) kam es in einem Entsorgungsbetrieb in St. Johann zu einem Brand in der Müllsortieranlage. Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr St. Johann im stand der betroffene Bereich bereits in Vollbrand. Aus diesem Grund wurde durch den Einsatzleiter Christian Hofstetter auf Alarmstufe 4 erhöht.

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Gastein und Golling nachalarmiert 

Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte der Brand auf den betroffenen Bereich begrenzt und eine größere Ausbreitung verhindert werden. Auf Grund der hohen Brandlast und der damit verbundenen großen Hitzeentwicklung wurde von den Feuerwehren Bad Gastein sowie Golling die dort stationierten Lösch-Unterstützungsfahrzeuge (LUF-60) alarmiert.

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Wassernebel angebracht 

Die kettenbetriebenen Fahrzeuge ermöglichen das Aufbringen eines Wassernebels und sind so für den effektiven Löscheinsatz optimal geeignet. Zudem wurde von der Feuerwehr Pfarrwerfen der Großlüfter alarmiert, um die Absicherung des zweiten Brandabschnittes sicherzustellen.

Große Menge Schaummittel aufgetragen 

Für das Ablöschen des Brandgutes wurde die Wasserversorgung von der Salzach mit insgesamt sieben Zubringerleitungen hergestellt und eine große Menge Schaummittel aufgetragen. Durch den Einsatz von Schaum wird die Oberflächenspannung des Wassers gebrochen und das Wasser kann so gezielt und sparsam eingesetzt werden. Die in der Entsorgungsanlage bereits bauseits vorhandenen Rückhaltemöglichkeiten für Schmutzwasser ermöglichten das Auffangen des Löschwassers, wodurch eine Ausbreitung von Schadstoffen verhindert wurde.

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Kein Risiko für die Bevölkerung

Durch den Brand entstand eine Rauchwolke, die durch den starken Wind jedoch verdünnt wurde. Daher und auf Grund der abgelegenen Lage des Betriebs entstand für die Bevölkerung zu keiner Zeit ein Risiko.

15 Atemschutztrupps im Einsatz 

Das Ablöschen der Glutnester gestaltet sich schwierig, da immer wieder eine starke Rauchentwicklung auftritt. Daher ist ein Vorgehen ausschließlich unter schwerem Atemschutz möglich. Insgesamt stehen 15 Atemschutztrupps im Einsatz, das Ablöschen aller Brandnester wird noch bis in die Morgenstunden andauern.

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184 Einsatzkräfte von 7 Feuerwehren 

Insgesamt waren 184 Einsatzkräfte von 7 Feuerwehren aus dem Pongau und dem Tennengau im Einsatz. Diese wurden durch das Rote Kreuz sowie die Polizei und die Gemeinde St. Johann unterstützt. Insgesamt standen somit 191 Frauen und Männer im Einsatz.

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Die Brandursache ist derzeit noch nicht bekannt. 
>>HIER<< siehst du die Bilder.

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