Unwetter Salzburg
Lage hat sich verbessert

Bernhard Klaushofer, Ortsstellenleiter der Bergrettung Hüttschlag, dokumentierte die Murenabgänge.
  • Bernhard Klaushofer, Ortsstellenleiter der Bergrettung Hüttschlag, dokumentierte die Murenabgänge.
  • Foto: Bernhard Klaushofer
  • hochgeladen von Anita Marchgraber

Die Situation im Pongau hat sich, aufgrund des guten Wetters der letzten beiden Tage, entspannt, dennoch gibt das Land noch keine Entwarnung.

PONGAU. Die Aufräumarbeiten nach den Hangrutschungen laufen auf Hochtouren, allerdings wurden am Dienstag (19. November) zur Sicherheit noch weiter Häuser evakuiert. Es kann leider noch nicht davon ausgegangen werden, dass es zu keinen weiteren Murenabgängen oder Hangrutschungen kommt. Im Gasteinertal bleiben noch 20 Häuser evakuiert. Wie heute gemeldet wurde ist es in Bad Hofgastein am vergangenen Wochenende zu einem Murenabgang gekommen, bei dem das Stallgebäude eines Bauernhauses weggerissen wurde. Personen kamen keine zu Schaden, allerdings starben bei dem Unglück sechs Pferde.

„Mit vereinten Kräften wurde heute wieder Großartiges geleistet. Die zahlreichen Helferinnen und Helfer haben sich unermüdlich für eine rasche Beseitigung der Behinderungen und den Schutz von Personen und Gebäuden eingesetzt. Ihnen gilt unser großer Dank. Viele konnten wieder zurück in ihre Wohnhäuser. Insgesamt bleibt aber die Lage in den betroffenen Landesteilen ernst." – Landeshauptmann Wilfried Haslauer

Lage in Hüttschlag und Großarl

Das Landesmedienzentrum Salzburg war bei den Aufräumarbeiten in Hüttschlag und machte dort einen Videobeitrag. Die Straße zwischen Großarl und Hüttschlag ist derzeit noch gesperrt.

Quelle: Landesmedienzentrum Salzburg

Von unserem Regionauten "Pongau Fuchs" haben wir einen Überblick über die Lage in Großarl erhalten. "Die Stimmung ist in Großarl ruhiger als in Hüttschlag, weil hier mehr Häuser betroffen sind," meldet der Regionaut. Gemeint waren Häuser bei Neuhof in Hüttschlag, die evakuiert werden mussten. Zum Glück ging erst kurz danach eine Mure zwischen zwei Häusern ab.
Im Bereich Griesbichlweg war die L109 wegen eines drohenden Murenabgangs kurz gesperrt. Bei Einöden ging ebenfalls eine kleine Mure auf die L109 ab und bei Rabenstein wurde die Brücke einer Hauszufahrt zerstört. Der Radweg Großarltal war während der Hochwassersituation komplett gesperrt und ist jetzt im Bereich Bichlweg und im Bereich Niederaigen wegen Vermurung noch immer gesperrt.
Bei der 6er Kabinenbahn Panoramabahn Großarltal im Bereich der Talstation ging ebenfalls eine Mure ab, auch der Bergbahnenparkplatz war zu einem Drittel überschwemmt. Es mussten viele Entwässerungsschächte ausgepumpt werden, dies war vor allem im Ortszentrum von Großarl der Fall. Im gesamten Ortsgebiet von Großarl – Hubdörfl, Bichlweg, Niederaigen – gingen außerdem kleinere Muren ab, ebenso im Ellmautal.

Autor:

Anita Marchgraber aus Pongau

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