Land fördert seine kleinen Spürnasen

Sie wollen weitere Spürnasenecken schaffen: Manfred Pammer, Konrad Steiner, LH Wilfried Haslauer und Peter Malata mit den Kindern Ida, Leon und Roj.
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  • Sie wollen weitere Spürnasenecken schaffen: Manfred Pammer, Konrad Steiner, LH Wilfried Haslauer und Peter Malata mit den Kindern Ida, Leon und Roj.
  • Foto: Neumayr
  • hochgeladen von Alexander Holzmann

BISCHOFSHOFEN. 31 Kindergärten mit einer Spürnasenecke gibt es bereits in Salzburg. Dort wecken die Pädagogen mit kindgerechten Experimenten das Interesse der Kinder am Forschen. Bis 2018 soll sich die Zahl dieser Spürnasenecken in Salzburg beinahe verdoppeln – dafür sorgt der Start einer Förderung durch das Land Salzburg, die LH Wilfried Haslauer bei einem Besuch im Praxiskindergarten der BAfEP Bischofshofen verkündete.

Früh die Weichen stellen

Mit verschiedenen Forscherutensilien aus den Bereichen Biologie, Chemie, Physik und Technik werden die Kinder in Spürnasenecken für das Experimentieren begeistert. Dafür sei es wichtig, bei den Kleinsten anzusetzen und früh die Weichen zu stellen, erklärte LH Wilfried Haslauer in Bischofshofen: "Die Spürnasenecken sind ein wichtiger Baustein für die Umsetzung unseres Masterplanes für Informations- und Kommunikationstechnologie. Sie wecken bei Kindern das Interesse für die MINT-Fächer, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik."

Ziel: 60 Spürnasenecken

Mit Unterstützung des Landes, der WKS und der Industrie soll das Angebot ausgeweitet werden, damit insgesamt 60 Entdeckerzonen zur Verfügung stehen. Im Pongau gibt es mit dem Kindergarten Eben, dem Kindergarten Mitterberghütten-Bischofshofen, dem Kindergarten St. Johann-Reinbach und dem Übungskindergarten an der BAfEP Bischofshofen derzeit vier Kindergärten mit Spürnasenecken. Dazu kommt eine fünfte Spürnasenecke an der Kinder- und Jugendmedizin im Krankenhaus Schwarzach.
"Die Kids sind für Experimente immer extrem zu begeistern", wissen die Pädagoginnen im Praxiskindergarten Bischofshofen. Das Ausprobieren mache den Kleinen viel Spaß und sie hätten dabei eine hohe Aufmerksamkeitsspanne. Experimente gäbe es für jedes Alter: "Das fängt beim Kneten für die ganz Kleinen an und geht bis zu Experimenten mit Feuer bei den älteren Kindern. Es ist eine schöne Aufgabe, vor allem wenn man das Staunen in den Augen der Kinder sieht und ihre Freude, wenn sie etwas verstehen und lernen", macht den Pädagoginnen die Arbeit sichtlich Spaß.

Spielerisches Hineinwachsen

"Die Grundlage für künftige IT-Fachleute und Techniker ist ein spielerisches Hineinwachsen in die Welt von Technik und Naturwissenschaften", ist der stellvertretende WKS-Direktor Manfred Pammer überzeugt. "Wir brauchen mehr Begeisterung, Interesse und Spaß für Technik. Dem dienen die Spürnasenecken, die 2011 als ausgezeichnete pädagogische Innovation ins Leben gerufen wurden."

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