Medaillenregen für die Landjugend Salzburg bei der Bundesprojektprämierung 2017

Silber für das Projekt der Landjugend Gastein:  1. Reihe stehend v.l.n.r: Bundesleiter der LJÖ Martin Stieglbauer, Abg.z.NR, StR Mag. Peter Weidinger, Vizepräsidentin der LK Stmk Maria Pein, LHStv.in Dr.in Beate Prettner, Präsident der LK Ktn ÖR Ing. Johann Mößler, Kammeramtsdirektor der LK Ktn DI Hans Mikl, Bundesleiterin der LJÖ Julia Saurwein, 2. Reihe kniend v.l.n.r: Johanna Schafflinger (Projektleiterin und Landesleiterin-Stv.), Maria Schwaiger (Bezirksleiterin Landjugend Bezirk Pongau-Tennengau)
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  • Silber für das Projekt der Landjugend Gastein: 1. Reihe stehend v.l.n.r: Bundesleiter der LJÖ Martin Stieglbauer, Abg.z.NR, StR Mag. Peter Weidinger, Vizepräsidentin der LK Stmk Maria Pein, LHStv.in Dr.in Beate Prettner, Präsident der LK Ktn ÖR Ing. Johann Mößler, Kammeramtsdirektor der LK Ktn DI Hans Mikl, Bundesleiterin der LJÖ Julia Saurwein, 2. Reihe kniend v.l.n.r: Johanna Schafflinger (Projektleiterin und Landesleiterin-Stv.), Maria Schwaiger (Bezirksleiterin Landjugend Bezirk Pongau-Tennengau)
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Am Samstag, den 25. November 2017 fand die Bundesprojektprämierung, das BestOf, der Landjugend Österreich im Congress Center Villach statt. Aus allen Bundesländern wurden die besten Projekte eingereicht und in den Kategorien Erfolgreich teilgenommen, Bronze, Silber und Gold prämiert. Insgesamt stellten sich 39 ehrenamtliche Projekte der Bewertung der Jury. Salzburg schnitt als erfolgreichstes Bundesland ab.

Villach. Die diesjährige Bundesprojektprämierung hätte nicht erfolgreicher für das Bundesland Salzburg laufen können. 4x Gold, 1x Silber und 1x Bronze – so liest sich die Medaillenausbeute der Landjugend Salzburg. „Wir sind so stolz auf unsere Orts- und Bezirksgruppen. Sie haben unzählige ehrenamtliche Stunden in die Projektarbeit gesteckt, umso schöner ist es nun, bei den besten Projekten österreichweit mitzuspielen“, so die Landesleitung der Landjugend Salzburg Karin Asen und Maximilian Brugger.

Silber für die Landjugend Gastein

„Mit der Kraft der Jugend & dem Rat der Alten die Heimat erhalten“ – so lautete der Projekttitel der Landjugend Gastein. Ins Jahr 1964, das Gründungsjahr des ersten Erntedankumzuges im Gasteinertal, geblickt, war noch vieles anders. Die landwirtschaftlichen Arbeiten wurden mit Zugtieren wie Pferden und Muskelkraft getätigt, von GPS-ausgestatteten Traktoren hatte noch niemand eine Ahnung. Das bäuerliche Leben gestaltete sich vor gut 50 Jahren noch mühevoll, allerdings hegten viele Bauern die Liebe zur Arbeit. Selbst etwas produzieren und davon zu leben – in der heutigen Zeit fast ein Ding der Unmöglichkeit. Um die Werte von früher nicht in totale Vergessenheit geraten zu lassen, wird alle vier Jahre in Gastein der große Erntedankumzug veranstaltet. Heuer kam die Landjugend Gastein als Hauptorganisator zum Zuge. Am 24. September 2017 präsentierten 37 farbenfroh geschmückte Erntedankwägen – gezogen von prächtig herausgeputzten Pferden und Traktoren – das alte bäuerliche Leben. „Unser großes Ziel des Erntedankumzuges war, dass wir keine Touristenattraktion auf die Beine stellen wollten. Wir möchten mit dem Erntedankumzug das alte bäuerliche Leben vor den Vorhang holen. Auch wenn höchstmoderne Technik in der Landwirtschaft das Leben oftmals erleichtert, so sind trotzdem unzählige Handarbeiten notwendig. Dabei ist es wichtig, dass dieses Wissen von Generation zu Generation weitergegeben wird. Besonders erfreulich war, dass über 400 Gasteiner am Umzug teilgenommen haben und über 3.000 BesucherInnen aus Nah und Fern den Weg ins Gasteinertal auf sich genommen haben“, so Projektleiterin und Landesleiterin-Stv. Johanna Schafflinger.

Gold für das Jahresschwerpunktthema der Landjugend Salzburg

Die Landjugend Salzburg reichte das Jahresschwerpunktthema „Vielfalt Regionalität – Salzburg & seine Qualität“ beim bundesweiten Projektwettbewerb ein und konnte ebenso die Goldmedaille mit nach Hause nehmen. Dabei ist es das Ziel der größten Jugendorganisation Salzburgs, die Vielseitigkeit und die Potenziale der einzelnen Gaue und Regionen aufzuzeigen. Die Landjugend lenkt die Aufmerksamkeit auf regionale Ressourcen, die das Bundesland so lebenswert und einzigartig machen und mahnt gleichzeitig zum schonenden Umgang. Mit der Workshopreihe „Altes Handwerk neu erleben“, der Erstellung und Produktion des neuen Volksliederbuches „Hoamatklong“, welches feierlich im Rahmen des 1. Volksliedersymposiums vorgestellt wurde, der Verteilaktion der Infotafeln mit einem salzburgtypischen Laubbaum in über 70 Gemeinden Salzburgs und dem Fotowettbewerb „Wir suchen die schönste Erntekrone Salzburgs“ hat die Landjugend Salzburg im gesamten Bundesland Statements zum Jahresschwerpunktthema gesetzt.

Mit Gold ausgezeichnet wurden ebenfalls die Projekte „Huck di her, semma mehr“ der Landjugend Bezirk Lungau bei dem neun Ortsgruppen verschiedene Bankerl an besonderen Plätzen in ihren Gemeinden aufstellten. Bei der Landjugend Bezirk Flachgau errichteten unter dem Titel „Kleiner Nützling. Große Wirkung“ 14 Ortsgruppen Nützlingshotels, um dadurch einen Beitrag zum ökologischen Gleichgewicht zu leisten. In Schleedorf wurde im neuen Lebensgarten der Gemeinde Schleedorf ein Landjugend-Platz integriert. Die Landjugend St. Georgen bei Salzburg erreichte mit ihrem Projekt „Kropfbandl & Haferlschuach – Trachtentauschbörse“ Bronze.

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