Radstadts Schloss zwei Tage lang zur "Kinderuni" umgebaut

Eine eigene Messstation bauten die Schüler im Seminar bei der Kinderuni und lernten somit Temperatur und Helligkeit mittels Sensoren zu messen.
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RADSTADT (aho). Nach 2017 gastierte die Kinderuni unterwegs heuer zum zweiten Mal im Pongau: Im Schloss Tandalier in Radstadt bot die Universität Kindern und Jugendlichen zwei Tage lang ein kostenloses Programm, um die wissenschaftliche Arbeit auch in ländlichen Regionen leichter zugänglich zu machen. Rund 360 Kinder durfte man an den beiden Tagen mit Wissen versorgen.


Aus verschiedenen Seminaren wählen

Den Schwerpunkt legte die Kinderuni in diesem Jahr auf das Thema Klima. So nahmen die Kinder an einer Pflichtvorlesung teil und konnten dann aus fünf verschiedenen Seminaren wählen, um ihren Uni-Tag selbst zu gestalten. Richtete sich das Angebot an den Vormittagen jeweils an Schulklassen, so standen am Nachmittag spannende Seminare für junge Wissbegierige ab 13 Jahren am Programm. "Die meisten Anmeldungen kamen aus der unmittelbaren Umgebung. Zu uns kamen Schulklassen aus Radstadt, Altenmarkt, Eben und Untertauern. Bei der individuellen Anmeldung am Nachmittag gab es aber auch Besuch von anderen Gebieten", berichtet Projektkoordinatorin Sylvia Kleindienst.


Vom Klimadetektiv bis zu Lawinenhunden

Bei den Seminaren in Radstadt konnten die Kinder eine eigene Messstation bauen, lernten das Smartphone als Klimadetektiv einzusetzen, untersuchten in Experimenten die Reaktion von Insekten auf veränderte Temperaturen oder bekamen Einblicke in die Arbeit mit Lawinenhunden. Einige Kids waren für die Kinderzeitung "Plaudertasche" als Jung-Journalisten und -Fotografen im Einsatz und begleiteten den Uni-Tag medial. Am Ende der 45 bis 60 Minuten langen Einheiten erhielten die Kinder einen Eintrag in ihren Studienpass, mit dem sie dann ihr Zeugnis bei der Diplomverleihung abholen durften.

Nähe zur Uni am Land schaffen

"Es ist wichtig, dass die Kinderuni in die Region kommt, damit wir diejenigen erreichen, die einen weiten Weg zu Universitäten haben", weiß Kleindienst. Dass die Wahl wieder auf den Pongau fiel, liegt nicht zuletzt an der guten Zusammenarbeit mit dem Regionalverband, der Klimawandelanpassungsregion (KLAR), dem Leader-Management dem lokalen akzente-Team. "Engagierte Partner sind unverzichtbar für dieses Projekt", betont Kleindienst.

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