Wagrainer Marktkirche strahlt wieder in neuem Glanz

Franz Sendlhofer von der Malerei Seer sorgte für den neuen Anstrich.
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WAGRAIN (aho). In neuem Glanz erstrahlt die Marktkirche zum Heiligen Franziskus in Wagrain – außen sind die Sanierungsarbeiten beinahe abgeschlossen, auch im Inneren werden bald die letzten Schritte eingeleitet. Größte Errungenschaft ist die neue Wandheizung samt starker Belüftung, die gegen Kondensat und Feuchtigkeit ankämpft.

Denkmalamt unterstützt

Der Bau des italienischen Dombaumeisters Santino Solari hatte die Renovierung, die rund 276.000 Euro kostet, bereits dringend nötig. Das Bundesdenkmalamt hat das Sanierungsprojekt der Gemeinde Wagrain sowohl finanziell als auch beratend unterstützt, wie Architekt Ulrich Stöckl erklärt. "Vor der Arbeit eines Dombaumeisters hat man natürlich einen Heidenrespekt. Aber im Team kann man das schaffen", sagt Stöckl.

Zugang erleichtert

Wichtig war den Verantwortlichen ein sicherer und barrierefreier Zugang, weshalb die drei Stufen entfernt wurden und ein angerampter Gehweg errichtet wurde. "Die Marktkirche war in den letzten Jahren kein Schmuckstück mehr für den Ort. Wir haben die Kirche äußerlich aufgefrischt, jetzt ist sie wieder hell und strahlend", sagt Stöckl.

Adneter Marmor verlegt

Unter dem Brand im Jahr 1927 hatte die Marktkirche sehr gelitten. Der Kirchturm war damals ins Innere gestürzt und hatte schwere Schäden angerichtet. So musste der zersplitterte Marmorboden mit verschiedenen Elementen aufgefüllt werden. "Wir haben den gesamten Boden jetzt mit Adneter Marmor ausgelegt. Der mittlere Teil wurde saniert, er ist aber in seinem Urzustand geblieben – das gehört einfach zur Geschichte der Kirche dazu", sagt Stöckl. Als letzte Schritte folgen nun noch das Verputzen und das Angleichen der Farben, ehe das alte Gestühl wieder eingebaut wird und die Zimmerer eine neue Treppe auf die Empore errichten. Bis Ende Juli soll das Projekt abgeschlossen sein, sofern der Trocknungsprozess der Mauerwerke wie geplant verläuft.
Künftig wird die Kirche immer geöffnet sein – ein schmiedeeisernes Gitter im Eingangsbereich sorgt dafür, dass die Altäre und Kunstwerke geschützt bleiben. Bemerkenswert ist zudem, dass für das Sanierungsprojekt ausschließlich heimische Firmen herangezogen wurden.

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