Start der Gruppentreffen
Was tun, wenn Eltern sich scheiden lassen?

In alters-homogenen Kleingruppen werden Kinder betreut, um ihren Gefühlen rund um Trennung oder Scheidung der Eltern Ausdruck zu verleihen. Dabei zeigt Rainbows den Kindern neue Perspektiven auf.
  • In alters-homogenen Kleingruppen werden Kinder betreut, um ihren Gefühlen rund um Trennung oder Scheidung der Eltern Ausdruck zu verleihen. Dabei zeigt Rainbows den Kindern neue Perspektiven auf.
  • Foto: Rainbows
  • hochgeladen von Alexander Holzmann

Hilfe in stürmischen Zeiten für Kinder bei Trennung oder Scheidung können die Rainbows-Gruppen bieten.

SALZBURG, PONGAU (aho). Wenn sich Eltern trennen, bricht für ihre Kinder in der Regel eine Welt zusammen. Kinder fühlen sich allein gelassen und wissen nicht, wie sie mit dem plötzlichen Verlust der vertrauten Lebenssituation umgehen sollen. Hilfe für die Betroffenen gibt es bei Rainbows, wo ab Herbst wieder Gruppentreffen starten.

Für Kinder und Eltern

"Wir begleiten seit 28 Jahren Kinder und Jugendliche durch die Trennung oder Scheidung der Eltern. Im Zentrum unserer Arbeit und Bemühungen stehen die Kinder und Jugendlichen", erklärt Rainbows-Landesleiterin Eva Gitschthaler. "Auch Eltern sind mit der Situation und dem Umgang mit den Kindern während dieser schwierigen Lebensphase meist sehr gefordert. Aus diesem Grund empfehlen wir, dass Eltern Unterstützung suchen und so eine Entlastung der Gesamtsituation möglich wird."

Standorte im Pongau

Rainbows-Gruppen können im Pongau an den Standorten St. Johann und Bischofshofen angeboten werden. Zusätzliche Standorte sind überall dort möglich, wo mindestens vier Kinder im ähnlichen Alter angemeldet sind und ein Raum zur Verfügung steht. Speziell ausgebildete Rainbows-Mitarbeiter geben Kindern in dieser schwierigen Zeit Halt und zeigen ihnen in zwölf wöchentlichen Gruppentreffen Perspektiven in ihrer neuen Lebenssituation auf.

Den Gefühlen Ausdruck verleihen

In kleinen, alters-homogenen Gruppen wird auf jedes einzelne Kind mit seiner speziellen Familiensituation entsprechend eingegangen. Kinder lernen, ihre Gefühle rund um die Trennung auszudrücken – im kreativen Tun, gestaltend, spielerisch oder erzählend. Sie finden Verständnis und Gehör für Wut und Trauer und einen Zugang zu ihren Stärken. "Wir sagen den Kindern gleich zu Beginn, dass alles, was sie erzählen, in der Gruppe bleibt. Das ist oft eine große Erleichterung für sie, weil sie trotz der Enttäuschung niemandem weh tun wollen", sagt Gitschthaler.

Autor:

Alexander Holzmann aus Pongau

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