Weil wir keine zweite Erde besitzen!

Auch die 2b

Wer kennt es nicht, man geht in der Natur spazieren und sieht vor lauter PET-Flaschen, Kaugummipapier, und Zigarettenstummeln den Wald nicht mehr. Damit soll jetzt Schluss sein. Die Bezirkshauptstadt schafft „Müll-Bewusstsein“.

ST. JOHANN (jb). Die Stadtgemeinde St. Johann hat bereits seit Jahrzehnten in Sachen Umweltbewusstsein eine Vorreiterrolle eingenommen und macht dieses Frühjahr gleich mit zwei umweltfreundlichen Aktionen auf sich aufmerksam. Einmal ist die Umweltberaterin der Stadtgemeinde St. Johann, Karin Schönegger in den Volksschulen unterwegs, um mit den Kindern über Müllvermeidung, Entsorgung und Abfalltrennung zu sprechen, andererseits beteiligt sich die Bezirkshauptmannschaft an der Aktion „Salzburger Frühjahrsputz“ . „Momentan bin ich in den St. Johanner Volksschulen unterwegs, um mit den Kindern über Müll, Entsorgung und seine Trennung zu sprechen“, erzählt Karin Schönegger, Stadtgemeindeamt St. Johann, „spielerisch wird dabei mit den Sieben- bis Elfjährigen Müll getrennt, darüber gesprochen, wie lange einzelne Abfälle brauchen, bis sie verrottet sind und wieviele LKW-Ladungen Müll in St. Johann anfallen“. Ziel dieser Aktion ist es, das Bewusstsein dafür zu schaffen, welche Entsorgung die Richtige ist und, dass der Umgang mit Müll der Eigenverantwortung obliegt. „Im Idealfall tragen die Kinder ihr erworbenes Wissen mit nach Hause und deponieren es bei ihren Eltern. So erreicht man durch eine Aktion gleich zwei Generationen“, erklärt die Umweltbeauftragte Schönegger, „ich gebe den Kindern auch Tipps, wie sie unnötigen Müll vermeiden können“.

Mit Trinkflaschen und Jausenboxen gegen PET und Alu
Dabei gibt Schönegger z.B. den Hinweis, dass nachfüllbare Trinkflaschen die täglichen PET-Flaschen verschwinden lassen könnten oder Jausenboxen zur Verringerung des Alufolieneinsatzes führen können. „Die Kinder sind dabei wirklich offen, zugänglich und wissbegierig und nehmen sich das Gesagte auch zu Herzen“, so Schönegger, die Kinder von wahrlich Ahnungslos über Müll und wie er zu trennen wäre, bis sehr gut Informiert in den Schulen vorfindet, „das hängt ganz vom Umgang mit dem Thema im Elternhaus ab“. Besonders in den Städten ist es wichtig dieses Bewusstsein zu schaffen, denn die Anonymität, die dort gegeben ist, verleitet zu unverantwortlichen aber bequemen „Müllsünden“. „In Bereichen, in denen viel Müll anfällt, gibt es oftmals keine Einsicht in die Mülltrennung“, so die Umweltbeauftragte, die dabei z.B. an Kinos oder Einkaufszentren denkt, wo achtlos der Müll am Boden und am Parkplatz weggeworfen wird, „dass es Leute gibt, die diesen Müll aufsammeln und entsorgen müssen, an das denken viel Kinder, Jugendliche aber auch Erwachsene nicht“. Das Projekt in den Volksschulen ist mit dieser Lehreinheit nicht abgeschlossen, sondern soll auch in den anderen Schulstufen und mit weiteren Aktivitäten fortgesetzt werden. So soll z.B. auch ein Besuch beim Recyclinghof und der Kompostieranlage durchgeführt werden.

Frühjahrsputz
Ein weiteres Projekt, an dem sich St. Johann beteiligt, ist der vom Umweltressort des Landes und des ORF Radio Salzburgs initiierte „große Salzburger Frühjahrsputz“. Der 8. Mai steht dabei ganz im Zeichen des Mülls. Umweltbewusste St. Johanner können sich tatkräftig an dieser Aktion beteiligen, wie es auch einige Schulklassen tun. Am 8. Mai werden beim Recyclinghof Müllsäcke verteilt und jeder kann sich für eine saubere Umwelt einsetzen, indem er die Natur, die Straßen und Gassen St. Johanns von störendem und gefährlichem Müll befreit. Privatpersonen wie Vereine sind herzlich eingeladen, sich bis zum 7. Mai im Gemeindeamt für diese Aktion anzumelden.

Tag der Sonne – Sonnenstrahlen gegen den Hunger
Am 7. Mai, dem Tag der Sonne, wird aus Sonnenstrahlen indisches Essen und Würstel gekocht. Während die einen Schüler Müll sammeln, bereitet eine Klasse des Gymnasiums St. Johann am Maria-Schiffer-Platz mit dem Solarkocher ihr Mittagessen zu – umweltfreundlicher geht es nicht.Wer Lust hat aktiv an einer sauberen Bezirkshauptstadt mitzuarbeiten, meldet sich bis zum 7. Mai im Gemeindeamt unter der Telefonnummer: 06412/8001.

Autor:

Bezirksblätter Pongau aus Pongau

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