Sonderschule Radstadt
Zweifacher Grund zur Freude bei den Schülern

Sonja Gerhardter – Lehrerin für Berufsvorbereitung und Gudrun Wieser – Klassenlehrerin freuen sich mit ihren Schülern Lukas Nitsche, Christopher Wührer und Erwin Hasic über den Scheck von Thomas Burgstaller – Leiter AMS Bischofshofen – und Büsra Kirac vom Berufsinformationszentrum.
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  • Sonja Gerhardter – Lehrerin für Berufsvorbereitung und Gudrun Wieser – Klassenlehrerin freuen sich mit ihren Schülern Lukas Nitsche, Christopher Wührer und Erwin Hasic über den Scheck von Thomas Burgstaller – Leiter AMS Bischofshofen – und Büsra Kirac vom Berufsinformationszentrum.
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Mit etwas Hilfe und eigenen kreativen Ideen hatten die Schüler der Sonderschule Radstadt zwei tolle Erlebnisse in der vergangenen Zeit. Zum einen konnten sie sich über einen Wettbewerbsgewinn freuen und zum anderen über ein spezielles Tablet.

RADSTADT. Mit ihrem Plakat schafften es die Schüler der Berufsvorbereitenden Klasse der Sonderschule Radstadt beim Schulwettbewerb des Arbeitsmarktservice Schulwettbewerb zu gewinnen. Und die erste Klasse darf sich über ein spezielles Tablett zur unterstützen Kommunikation freuen.

Klare Ziele

Die Schüler der berufsvorbereitenden Klasse der Sonderschule wissen genau was sie wollen. Lukas Nitsche will Tischler, Christopher Wührer Waffenmechaniker und Erwin Hasic Mechaniker werden. Wie sie das schaffen wollen haben, sie bei ihrem Beitrag zum Bewerb "Was bringt euch #weiter?" gezeigt und damit 500 Euro vom Arbeitsmarktservice gewonnen. Auf ihrem Plakat haben sie für jeden der vier Berufe die kommenden Schritte "gemacht" und beschrieben.

Sonja Gerhardter – Lehrerin für Berufsvorbereitung und Gudrun Wieser – Klassenlehrerin freuen sich mit ihren Schülern Lukas Nitsche, Christopher Wührer und Erwin Hasic über den Scheck von Thomas Burgstaller – Leiter AMS Bischofshofen – und Büsra Kirac vom Berufsinformationszentrum.
  • Sonja Gerhardter – Lehrerin für Berufsvorbereitung und Gudrun Wieser – Klassenlehrerin freuen sich mit ihren Schülern Lukas Nitsche, Christopher Wührer und Erwin Hasic über den Scheck von Thomas Burgstaller – Leiter AMS Bischofshofen – und Büsra Kirac vom Berufsinformationszentrum.
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Viele Wege offen

Die Schule arbeitet seit längerer Zeit mit dem AMS Bischofshofen zusammen und hat auch regelmäßig Betreuer des "Jugendcoaching" im Haus. "Es gibt viele Möglichkeiten eine Lehre zu absolvieren oder später einen Beruf auszuüben, auch wenn Beeinträchtigungen vorliegen", sagt Thomas Burgstaller, Leiter des AMS Bischofshofen. Als Beispiele führt er die verlängerte Lehrausbildung, eine überbetriebliche Berufsausbildung oder eine Teilqualifizierung an. "Von dem Schema Hilfsarbeiter sind wir schon lange weg. Ich bin mir sicher, dass bei der derzeitigen Situation mit 202 offenen Lehrstellen im Pongau auch diese Schüler ihren idealen Lehrplatz finden werden", betont Burgstaller.

Etwas zu sagen haben

Die erste Klasse der Sonderschule durfte sich über einen Zugewinn dank der Volkshilfe freuen. Einige der fünf Kinder haben Schwierigkeiten sich sprachlich zu Verständigen. „Das heißt aber nicht, dass sie nichts zu sagen haben, nichts verstehen. Unterstützte Kommunikation hilft dabei. Ideal sind Tablets mit spezieller Software und robuster Ausstattung. Sie helfen beim Lernen, beim Spielen und im täglichen Leben“ ist Volkshilfe Präsidentin Ingrid Riezler-Kainzner überzeugt. Weshalb sei ein solches Tablet der Klasse übergeben haben.

Das neue Tablet wird sofort genauer unter die Lupe genommen.
  • Das neue Tablet wird sofort genauer unter die Lupe genommen.
  • Foto: Volkshilfe Salzburg
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Jeder kann sich mitteilen

Da diese Tablets teuer sind und oft von Eltern und Schule nicht finanziert werden können, sah sich die Volkshilfe in der Pflicht. Anscheinend gibt es vom Land keine Unterstützung bei der Anschaffung solcher Hilfsmittel. Eva Schwingenstein, die Lehrerin für unterstützte Kommunikation ist überzeugt: "Jedes Kind hat ein Recht auf Kommunikation. Wenn dies nicht oder noch nicht durch verbale Sprache möglich ist, muss ihnen die Chance geboten werden, sich dennoch mitzuteilen. Das i-Pad ist hierfür hervorragend geeignet und ein riesengroßer Anreiz für die Kinder, sich weiterzuentwickeln.“

Hilfe selbst in die Hand genommen

In anderen Bundesländern wie Oberösterreich soll das Land mitzahlen, und in Kärnten würden den Schulen, Horten und sogar bereits den Kindergärten die Hilfsmittel zur Verfügung gestellt. „Als Präsidentin der Volkshilfe Salzburg kann ich das Problem nicht grundsätzlich lösen. Aber ich kann es zum Thema machen. In den nächsten Wochen werden wir mit Aktionen landesweit informieren und Spenden sammeln. Mit dem Geld werden wir, so hoffe ich, noch einigen Sonderschulen ein komplett ausgestattetes Tablet zur Verfügung stellen können", kommt von Riezler-Kainzner.

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