Pongau wählt
Brave Wähler im Pongau

Welche Gemeinden stachen bei der Bürgermeisterwahl statistisch besonders heraus? Die Bezirksblätter Pongau stellen sechs Gemeinden vor.
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  • Welche Gemeinden stachen bei der Bürgermeisterwahl statistisch besonders heraus? Die Bezirksblätter Pongau stellen sechs Gemeinden vor.
  • Foto: LMZ/Otto Müller
  • hochgeladen von Anita Marchgraber

Der Wahlsonntag ist zwar schon vorbei, doch sind die Ergebnisse noch Diskussionsthema. Die Bezirksblätter Pongau stellen die sechs statistisch spannendsten Gemeinden vor.

PONGAU. Die Wahlen für die Bürgermeister im Pongau sind – fast – vorbei. Die Bezirksblätter stellen Ihnen sechs Gemeinden vor, die entweder mustergültig Wähler oder auch ungültig-Wähler hatten.

Brave Wähler

Die Bezirksblätter haben sich die Gemeinden mit der höchsten und niedrigsten Wahlbeteiligung im Pongau herausgefiltert. Generell war die Wahlbeteiligung im Pongau mit 71 Prozent nicht schlecht. Fleißigere Wähler gab es nur im Lungau mit 76,4 Prozent. Echte Wahlmuffel sind die "Stadtinger": In Salzburg gingen nur 48,2 Prozent der Wähler zur Urne.

Mustergültige Wähler

Ganz anders sieht es bei den ungültigen Stimmen aus. Hier liegt der Pongau mit einem Durchschnitt von 3,4 Prozent an vorletzter Stelle. Dafür war die Stadt mit nur 1,8 Prozent ungültiger Stimmen vorne dabei. Am schlechtesten schneidet hier übrigens der Pinzgau mit ganzen vier Prozent ab.

UNGÜLTIG GEWÄHLT

Untertauern: In der kleinen Gemeinde waren 306 Bürger wahlberechtigt. 80,8 Prozent davon gingen zur Wahl, also eine hohe Beteiligung. Allerdings gaben 9,6 Prozent der Wähler ungültige Stimmen ab (6,2 Prozent über dem Pongauer Durchschnitt).





MUSTERGÜLTIG

Goldegg: Die wenigsten ungültigen Stimmen bei der Wahl der Bürgermeister gab es in Goldegg, lediglich 1,7 Prozent der Wähler stimmten ungültig ab. Dort trat übrigens der ehemalige Bürgermeister nicht unter seiner Partei ÖVP an, sondern für die Bürgerinitiative Goldegg.

EINDEUTIG

Bischofshofen: Das eindeutigste Ergebnis zwischen zwei Bürgermeisterkandidaten gab es in Bischofshofen. Hansjörg Obinger von der SPÖ wurde mit 78,8 Prozent der Stimmen als Bürgermeister bestätigt. Sein Gegner Alois Lugger von der ÖVP erreichte 21,2 Prozent.



SEHR KNAPP

Mühlbach: Knapp war es zwischen Anna Reitinger von der ÖVP und Manfred Koller von der SPÖ. Reitinger trat bereits 2014 als Gegenkandidatin Kollers an. Dieses Jahr überholte sie ihn mit 0,8 Prozent der Wählerstimmen und sicherte sich so knapp die Mehrheit.

BRAVE WÄHLER

Forstau:Die höchste Wahlbeteiligung gab es in Forstau. In der Gemeinde gingen 93,8 Prozent der Bürger wählen. Das sind immerhin 30,7 Prozent über dem landesweiten Durchschnitt. Hier traten im Gegensatz zu 2014 drei Kandidaten zur Wahl an.

WAHLMUFFEL

Altenmarkt: Die niedrigste Wahlbeteiligung hatte Altenmarkt, hier lag sie sogar unter dem Bundesland-Durchschnitt. 60,1 Prozent der Wahlberechtigten stimmten ab. Damit liegt Altenmarkt mit 9,9 Prozent unter dem Pongauer Mittelwert.

Die Daten für diese Aufstellung wurden den Ergebnissen der Landeswahlbehörde entnommen. Wir beziehen uns nur auf Prozentwerte der Ergebnisse.

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