Der Natur Einhalt gebieten

LA Hans Scharfetter, Dipl.-Ing. Anton Pichler, Gebietsbauleiter der WLV Pongau, Bgm.Fritz Zettinig, LR Josef Eisl mit dem Obmann Verbauungsgenossenschaft Sepp Trigler beim Spatenstich.
  • LA Hans Scharfetter, Dipl.-Ing. Anton Pichler, Gebietsbauleiter der WLV Pongau, Bgm.Fritz Zettinig, LR Josef Eisl mit dem Obmann Verbauungsgenossenschaft Sepp Trigler beim Spatenstich.
  • Foto: Konrad Rauscher
  • hochgeladen von Julia Hettegger

Dem Hochwasser keine Chance geben – das ist die Devise der Wildbachverbauung im Ortsteil Gadaunern in Bad Hofgastein. Beim letztwöchigen Spatenstich wurde ein erster Schritt in Richtung Erhalt des Ortsteils gesetzt.

BAD HOFGASTEIN (rau). Im Jahr 2005 hat ein verheerendes Hochwasser den Ortsteil Gadaunern in der Gemeinde Bad Hofgastein verwüstet. Durch die zunehmende Materialansammlung in Tal wurde der Ortsteil zusätzlich gefährdet. Inzwischen sind die Planungsarbeiten für eine umfassende Verbauung des Gadaunerbaches abgeschlossen, die Bauarbeiten haben vergangene Woche begonnen. Die Baustelle wurde in den letzten Tagen von den Mitarbeitern der WLV (Wildbach- und Lawinenverbauung) eingerichtet. Erfreut zeigt sich Bürgermeister Fritz Zettinig: „Insgesamt werden in den kommenden Monaten für die Verbauung des Gadaunerbaches zur Sicherheit der Bewohner rund vier Millionen Euro investiert. Die Kosten teilen sich Bund, Land und Wassergenossenschaft.“ Gebietsbauleiter der WLV Pongau, Anton Pichler äußert sich zu den Fakten: „Wir werden mit unseren Spezialisten und mit unseren Fachleuten den bestmöglichen Schutz für den Ortsteil Gadaunern herstellen. Ich bin froh, dass wir mit diesem Projekt starten können und somit den letzten Siedlungskern auf der Hofgasteiner Sonnenseite sichern können.“

Lebensqualität enorm steigern
„Als Obmann der Verbauungsgenossenschaft freut es mich, dass alle 66 Mitglieder voll hinter dem Projekt stehen. Durch diese Verbauung werden 30 Einfamilienhäuser, ein Mehrfamilienhaus, 31 landwirtschaftliche Objekte, vier Fremdenverkehrsbetriebe und ein öffentliches Gebäude geschützt. Dieser Schutz hat für die Lebensqualität im Siedlungsgebiet enorme Bedeutung“, so Obmann Josef Trigler. Zum Brechen der Murgänge und Ausfilterung von Unholz bzw. zur Ablagerung von Grobgeschiebe wird ein Murbrecher mit einer Höhe von zehn Metern und einem Stauraum von 12.560 Kubikmetern errichtet. Zusätzlich wird durch die Hebung der Bachsohle und die Stabilisierung der labilen Bacheinhänge der Schutz der Bevölkerung erhöht. Der Geschieberückhalt durch diese Sperrenstaffelung beläuft sich auf insgesamt 16.000 Kubikmeter. Durch diese Baumaßnahmen ist der Ortsteil Gadaunern vor einem 100-jährlichen Hochwasserereignis gesichert.

Autor:

Julia Hettegger aus Salzburg

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