In Verhandlung
Gastein könnte Snowboard-Weltmeisterschaft 2021 austragen

Das Pongauer Snowboard-Duo Claudia Riegler und Andi Prommegger könnte bald schon in Gastein um WM-Medaillen kämpfen.
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  • Das Pongauer Snowboard-Duo Claudia Riegler und Andi Prommegger könnte bald schon in Gastein um WM-Medaillen kämpfen.
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Der Parallelbewerb der Snowboard-Weltmeisterschaft 2021 könnte in Gastein ausgetragen werden – es gilt allerdings noch einige Hürden zu nehmen, allen voran die Finanzierung.

BAD GASTEIN. Welche Strahlkraft der Spitzensport auch in der Zeit des Lockdowns hat, zeigte unter anderem das 24-Stunden-Märchen von Snowboarderin Claudia Riegler in Bad Gastein. Abseits des sportlichen Geschehens drehte sich nach den erfolgreichen Bewerben aber plötzlich vieles um Gastein als möglichen Austragungsort der Weltmeisterschaft. 

Gastein möglicher WM-Ort

Nach der coronabedingten Absage der WM im Februar in China kam Bad Gastein als Austragungsort für die Parallelbewerbe ins Gespräch. Snowboarder Benjamin Karl sagte im ORF-Interview, dass Gastein mit dem Weltcup 2021 hier mehr als eine Visitenkarte an die FIS abgegeben habe:

„Wir sind hier nicht umsonst bereits zum 21. Mal hintereinander gefahren, Gastein ist einzigartig im Snowboardkalender und die Strecke auf dem Bucheben am Stubnerkogel hätte es sich verdient.“ (Benjamin Karl)

Skiclub-Präsident Franz Weiß sieht in einer WM-Austragung eine große Chance für Bad Gastein, sich gerade in der Krise zu positionieren.
  • Skiclub-Präsident Franz Weiß sieht in einer WM-Austragung eine große Chance für Bad Gastein, sich gerade in der Krise zu positionieren.
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"Große Chance, sich zu positionieren"

Mittlerweile gäbe es konkrete Gespräche zwischen der Region Gastein, dem Österreichischen und dem Salzburger Skiverband, sagt Skiclub-Präsident Franz Weiß: "Auch wenn in der Pandemie das Geld überall fehlt, wäre es für Gastein eine einmalige Chance, sich zu positionieren. Das Budget, das die Veranstalter aufbringen müssten, liegt bei knapp 400.000 Euro. Wenn man sich 'normal' für eine WM bewirbt, dann kostet es ein Vielfaches und man muss im Auswahlverfahren erst den Zuschlag erhalten. Jetzt ist aber der ÖSV am Ball." Für Gastein wäre es nach der Ski-WM 1958 und der Junioren-WM 2007 die dritte Weltmeisterschaft.

Chance oder Wagnis: Soll Bad Gastein die Bemühungen um die Austragung der Snowboard-Weltmeisterschaft intensivieren?

Finanzierung ist schwierig

Bürgermeister Gerhard Steinbauer sieht in der Thematik auch die Kehrseite der Medaille: "Während der Pandemie, speziell mit dem weiteren Lockdown, kämpfen alle Betriebe und auch Gemeinden um die Existenz und um Budgets. Vielen steht das Wasser bis zum Hals und da muss man entscheiden, ob es gerechtfertigt ist, solche Budgets auszureizen."



"Von der Gemeinde wird es für eine WM kein Geld geben – nicht weil wir nicht wollen, sondern weil wir nicht können."Bürgermeister Gerhard Steinbauer

Für Steinbauer stellt sich die Frage, wer es bezahlen kann: "Wenn Bergbahn, Tourismusverband oder die Gastein Tourismus GmbH in der Lage sind, das Budget für eine WM aufzustellen, dann ist das super. Von der Gemeinde wird es aber keinen Cent geben – nicht, weil wir nicht wollen, sondern weil wir nicht können."

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