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Generalsanierung Felsentherme abgeschlossen

Geschäftsführerin der Felsentherme, Petra Leiminger.
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  • Geschäftsführerin der Felsentherme, Petra Leiminger.
  • Foto: Konrad Rauscher
  • hochgeladen von Julia Hettegger

BAD GASTEIN (rau). Mit der Fertigstellung des dritten Bauabschnittes wurde rechtzeitig zu Beginn der Wintersaison die gesamte Generalsanierung der Bad Gasteiner Felsentherme abgeschlossen. Seit 2014 wurden insgesamt mehr als drei Millionen Euro in die Neugestaltung und Sanierung der Felsentherme investiert. Bei dem Mitte September 2017 gemeinsam mit der Firma Siemens gestarteten Energie-Effizienz-Modell, wurde im heurigen Herbst in knapp dreimonatiger Bauzeit die gesamte Technik der Felsentherme Bad Gastein auf den neuesten Stand gebracht. Die südseitige Glasfassade bei der Ruhetherme, der Gastronomie und dem Garderobenbereich wurde mit einer energieeffizienten Dreifachverglasung erneuert und das 25 Meter Sportbecken im Außenbereich generalsaniert.

Für abendlichen Badespaß

Auf den Gehwegen am Freigelände wurden neue Bodenspots installiert. Das Sportbecken wurde in Edelstahl ausgeführt, was auch die Reinigungs- und Wartungsarbeiten wesentlich erleichtert. Hier wurden für das abendliche Badevergnügen im 24 Grad warmen Wasser Unterwasserspots installiert. Die gesamte Bädertechnik wurde modernisiert, wobei jetzt frequenzgesteuerte Pumpen, je nach Besucherzahlen noch mehr Energieeinsparung garantieren. Diese Umsetzung stellte den letzten wesentlichen Teil der Sanierung dar.

Energieeinsparung enorm

„Das Projekt finanziert sich alleine durch die Energieeinsparung nach Fertigstellung der Umbauten. Das Gesamtprojekt stellt somit einen wesentlichen Schritt für die nachhaltige Weiterentwicklung der Felsentherme dar", betont Geschäftsführerin Petra Leiminger.
Auch die Realisierung der heurigen Umbauten erfolgte neben dem laufenden Thermenbetrieb sehr effizient. So wurde mit Baubeginn lediglich das Sportbecken für ein paar Wochen gesperrt. Die Schwimmer konnten in dieser Zeit auf die Ruhetherme im Innenbereich ausweichen. Bis auf kleinere Teilsperren waren alle weiteren Bereiche der Felsentherme während der gesamten Umbauarbeiten geöffnet. Die Arbeiten wurden größtenteils durch Gasteiner Firmen durchgeführt.

Wintersaisonkarte gewinnen

Unter allen Felsentherme-Besuchern wird am Test- und Eröffnungswochenende des neuen Sportbeckens (2. und 3. Dezember) eine Wintersaisonkarte für die Felsentherme verlost.

Drei Bauabschnitte in vier Jahren

Der erste Bauabschnitt mit Kosten von 850.000 Euro wurde im Juni 2014 abgeschlossen und ließ die Felsentherme wieder in neuem Glanz erstrahlen. Das Projekt umfasste die Neugestaltung der Außenfassade mit Eingangsbereich, Neugestaltung und Sanierung der Empfangshalle, des Kassenbereiches und des Garderobentraktes. Auch die Ruhetherme (Deckenkonstruktion) und der Verbindungssteg vom Restaurant in den Saunabereich wurden neu gestaltet. Weiters erfolgte der Neubau der Graukogelsauna mit Duschanlagen im Sauna-Außenbereich und die Umsetzung eines neuen Lichtkonzeptes. Im Jahr 2015 wurde der zweite Bauabschnitt mit einem Austausch der gesamten EDV inklusive Zutrittssystem, Fassaden- und Betonsanierungen sowie Beckenabdichtungen in Angriff genommen.

Mehr Attraktivität brachte mehr Besucher

Vor knapp fünf Jahren stand die traditionelle Felsentherme in Bad Gastein haarscharf vor dem Konkurs. Rund 2,5 Millionen Euro wurden durch die Gemeinde Bad Gastein (95-prozentiger Eigentümer) und dem Kurfonds Bad Gastein (5-prozentiger Eigentümer) investiert. Teile der Technik, eine neue Eingangshalle, eine neue Sauna mit Panoramablick sowie ein Verbindungssteg von der Sauna in die Gastronomie trugen zur Revitalisierung bei und brachten in den vergangenen fünf Jahren auch eine elf-prozentige Besuchersteigerung – das freut vor allem die Geschäftführerin der Felsentherme, Petra Leiminger.

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