i-star
Technik-Ausbildung im Pongau auf der Überholspur

Die "i-star"-Veranstaltung für technische Lehrberufe präsentierte hunderten Jugendlichen den großen regionalen Bedarf an Fachkräften im Pongau.
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  • Die "i-star"-Veranstaltung für technische Lehrberufe präsentierte hunderten Jugendlichen den großen regionalen Bedarf an Fachkräften im Pongau.
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Die "i-star"-Veranstaltung in St. Johann bringt seit Jahren die Technik-Berufe zu den Schülern.

ST. JOHANN, PONGAU (aho). Zwölf Mal konnte die "i-star" bereits Jugendlichen aus dem Pongau technische Lehrberufe näher bringen. Viele Lehrlinge knüpften dort in den vergangenen Jahren erste Kontakte mit ihren künftigen Arbeitgebern. Heuer startete die Infoveranstaltung für technische Lehrberufe im Pongau in die 13. Runde.

Zwei neue Partnerbetriebe

Bei der "i-star" treten Unternehmen an potentielle Lehrlinge heran und umgekehrt können sich Schüler einen ehrlichen ersten Eindruck verschaffen. Neben langjährigen Partnern wie z. B. Atomic oder Amari waren heuer auch die Meissl GmbH aus Pfarrwerfen und die Robert Bosch AG aus Mitterberghütten bzw. Hallein neu dabei. "Die Firmen treten an uns heran und dann wird das intern abgestimmt", berichtet Organisatorin Regina Nussbaumer von der Wirtschaftskammer Pongau über die Aufnahme neuer Partnerbetriebe. Schließlich soll die Veranstaltung auch nicht zu groß werden: "Wir wollen das Persönliche in den Vordergrund stellen und den großen regionalen Bedarf aufzeigen."

Tipps für die Jugendlichen

Der Schwarzacher Lehrer Christian Stadler führte die Jugendlichen in vier Talkrunden durchs Programm und stellte neben den einzelnen Betrieben auch viele Lehrlinge und deren Ausbildungswege vor. Die Firmenchefs gaben den Schülern Tipps für die richtige Bewerbung, Lehrlinge erzählten von ihren Erstkontakten mit ihren heutigen Arbeitgebern bei i-star-Veranstaltungen der Vergangenheit. Eine Lehre sei für viele Jugendliche, die ihr erstes eigenes Geld verdienen wollen, ein Türöffner. "Viele Betriebe wollen ihre eigenen Fachkräfte der Zukunft selbst ausbilden, damit diese im eigenen Betrieb 'aufgewachsen' sind", weiß Nussbaumer.

Mädchen in der Technik

Die Mädels interessierten sich für den 3D-Drucker der Firma Amari.
  • Die Mädels interessierten sich für den 3D-Drucker der Firma Amari.
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Zwar sind Mädchen in Technik-Berufen noch immer in der Unterzahl, jedoch interessieren sich immer mehr Mädels für handwerkliche Jobs. ÖBB-Lehrling Stefanie erzählte, dass sie nie ins Büro wollte, und sie rät allen Interessierten dazu, den Schritt in einen technischen Beruf zu wagen: "Es macht einfach Spaß." Werner Sterneder vom technischen Ausbildungszentrum Mitterberghütten weiß: "Es gibt auch für Mädchen viele spannende Bereiche und zahlreiche technische Berufe, die nicht alle 'dreckig' sind."

Staatsmeister vor Ort

Thomas Trausnitz, Staatsmeister im Bereich Land- und Baumaschinentechnik, erzählte von seiner Ausbildung bei der Firma Liebherr, die ihn schließlich in ein großes Stadion bei den World Skills (Berufsweltmeisterschaften) führte. "Ich wollte selbst auch immer nur einen Job machen und am Abend heimgehen, aber durch die Staatsmeisterschaft hat sich das alles weiterentwickelt", schwärmt der Lungauer.

Gute Job-Chancen

Rund 50 Lehrstellen sind im Pongau für den technischen Bereich beim Arbeitsmarktservice (AMS) gemeldet, dazu kämen etliche nicht gemeldete Stellen, weiß Nussbaumer: "Alleine die zwölf teilnehmenden Betriebe suchen im Schnitt jeweils fünf bis zehn Mitarbeiter."

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