10.11.2017, 10:19 Uhr

Klinikum nutzt Kooperation zwischen Spital und Selbsthilfegruppen

(v.l.): Roswitha Lindner (Selbsthilfebeauftragte), Sabine Eberhardt (Selbsthilfe Salzburg), Andrea Taferner (Selbsthilfebeauftragte), Johann Ebner (Obmann), Ludwig Gold (GF Klinikum), Karl Söllhammer (Personaldirektor), Sabine Wallner (Selbsthilfe), Sr. Katharina (GF Klinikum), Primar Andreas Valentin (Ärztlicher Direktor), Sabine Geistlinger (GF Selbsthilfe), Christina Mussbacher (Selbsthilfe) und Ines Hartmann (Pflegedirektorin). (Foto: Kardinal Schwarzenberg Klinikum)
Das Kardinal Schwarzenberg Klinikum in Schwarzach hat erneut das Gütesiegel "Selbsthilfefreundliches Krankenhaus" erhalten. Die Auszeichnung wurde von Johann Ebner, Obmann der Selbsthilfe Salzburg, und Geschäftsführerin Sabine Geistlinger überreicht. Ein "Selbsthilfefreundliches Krankenhaus" erweitert sein ärztliches und pflegerisches Handeln durch das Erfahrungswissen der von Krankheiten Betroffenen und unterstützt aktiv den Kontakt zwischen Patienten und Selbsthilfegruppen.

Patienten helfen Patienten

“Die Kooperation zwischen unserem Klinikum und den Selbsthilfegruppen bringt für alle Beteiligten einen hohen Nutzen, insbesondere natürlich für die Patienten”, betont Ludwig Gold, Geschäftsführer im Kardinal Schwarzenberg Klinikum. “Wir alle wissen, wie stark und positiv die Mithilfe des Patienten den Genesungsprozess beeinflusst. Die Menschen können in dieser Hinsicht enorm von der Erfahrung anderer profitieren. Zudem gibt das Gefühl, nicht allein von einer Krankheit betroffen zu sein, Sicherheit und Zuversicht. Wir freuen uns, dass es für die Patienten im Innergebirg hier in Schwarzach eine Zweigstelle der Selbsthilfe Salzburg gibt.”

Zwei Selbsthilfebeauftragte

Die Kriterien zur Erlangung des Gütesiegels umfassen die Bereitstellung von Infrastruktur, aktive Information der Patienten durch das Klinikum, Unterstützung in der Öffentlichkeitsarbeit, Bestellung eines Selbsthilfebeauftragten, regelmäßigen Informations- und Erfahrungsaustausch, Weiterbildung der Mitarbeiter, Mitwirkung an Projekten und mehr. Patienten und Angehörige werden vom Klinikum aktiv über die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe informiert.
Um all diese Anforderungen optimal erfüllen zu können, sind mit Sozialarbeiterin Roswitha Lindner und Qualitätsmanagerin Andrea Taferner zwei Selbsthilfebeauftragte im Klinikum benannt.
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