09.03.2017, 15:36 Uhr

Elisabeth Schneider erhält Ehrenpreis der FrauenFilmTage 2017

Elisabeth Schneider und Laudator Wolfgang Steininger, Festival Der Neue Heimatfilm, Freistadt. (Foto: Stefanie Freynschlag)
"Es ist eine schöne Anerkennung für meine und unsere Arbeit hier in Radstadt", freut sich Elisabeth Schneider über den Ehrenpreis der FrauenFilmTage 2017. Der Ehrenpreis wird Schneider für ihr langjähriges gesellschaftspolitisches Engagement und für ihren Einsatz für das Arthouse-Kino in einer Umgebung ohne Kinoausstattung vergeben. "Eine große Leistung!", heißt es von der Jury.

Eine besondere Filmvermittlerin

Seit 2012 vergeben die FrauenFilmTage in Kooperation mit dem Netzwerk Frauen-Arbeit-Film zum sechsten Mal einen Ehrenpreis für eine Frau, die sich seit Jahren als Filmvermittlerinnen, Mentorinnen oder Pionierinnen besonders für das weibliche Filmschaffen in Österreich eingesetzt hat und gesellschaftspolitisch in diesem Sinne aktiv ist.

Filmfestival Radstadt

Elisabeth Schneider und das Team des Kulturvereins richten das Filmfestival Radstadt aus und zeigen in diesem Rahmen rund 20 Spiel- und Dokumentarfilme, die sich mit Heimat und Identität beschäftigen. Darüber hinaus zeigen sie wöchentlich engagiertes Arthouse-Kino im Cinema:Club.

Kulturarbeit im Ennspongau

Schneider ist seit 1981 ehrenamtlich in der freien Kulturarbeit für Radstadt und die Region Enns-Pongau tätig und bereits seit 1998 hauptberuflich als künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin von Kulturkreis Das Zentrum Radstadt tätig. Außerdem ist die Radstädterin seit 1994 Mitglied im Salzburger Landeskulturbeirat, Vorsitzende des Fachbeirats für Kulturinitiativen und Vorstandsmitglied der Leader-Region Pongau.
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