20.11.2017, 06:12 Uhr

100 Jahre Elisabethinum in St. Johann - eine Erfolgsgeschichte

Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer, Direktorin Prof. Mag. Christina Röck, Erzbischof Franz Lackner und St. Johanns Bürgermeister Günther Mitterer (v.li.) feierten 100 Jahre Elisabethinum in St. Johann.
ST. JOHANN. Am 19. November 2017, dem Namenstag der Schulpatronin Elisabeth von Thüringen, beging die Schulgemeinschaft der HLW und FW Elisabethinum St.Johann/Pongau in feierlichem Rahmen und im Beisein zahlreicher Ehrengäste aus Kirche und Politik sowie zahlreicher Vereine ihr 100-jähriges Jubiläum. Zuerst stand ein musikalisch sehr stimmungsvoller Gottesdienst im Pongauer Dom auf dem Programm, den Herr Erzbischof Lackner zelebrierte. In seiner Predigt hob er vor allem die Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit der Gedanken und Fragen Jugendlicher im persönlichen Gespräch mit ihnen hervor und ermutigte alle jungen Menschen, die Einzigartigkeit ihrer Persönlichkeit zur Entfaltung zu bringen.
Nach einer Agape – bei voradventlichem Schneefall – fand der zweite Teil der Feier in Form eines Festaktes im „Kultur- und Kongresshaus am Dom“ statt: In ihrer Rede betonte Fr. Dir. Röck den Stellenwert der „Herzensbildung“, die gleichberechtigt neben all den theoretischen und praktischen Fächern steht. Außerdem ging sie in ihrer Rede auch auf die „Dankbarkeit“ ein, die das schulisch-pädagogische Tun und Wirken trotz aller Heraus- und zuweilen auch Überforderungen erträglich macht und mit Freude erfüllt. Auch Sr. Emanuela, Generaloberin der Halleiner Schwestern Franziskanerinnen, strich in ihrer Festrede die Wichtigkeit von franziskanischer Spiritualität für eine ganzheitliche Bildungsarbeit heraus. Dieses „Magis“, dieses „Mehr“, wird auch von ehemaligen Schülerinnen stets als besonderes Merkmal des Elisabethinums hervorgehoben.

Herr Landeshauptmann Haslauer betonte in seinen Grußworten, dass es die vordringlichste Aufgabe von Schule sei, die Talente jeder einzelnen Schülerin und jedes einzelnen Schülers zu entdecken und zu fördern, aber auch den jungen Menschen eine solide christliche Wertorientierung mit auf ihren Weg zu geben.
Im Anschluss an den feierlichen Teil moderierten zwei Schülerinnen aus der 5.Klasse ein Erinnerungsgespräch von zwei Absolventinnen des „Jubiläumsjahrganges 1967“. Beide erinnerten sich dabei unisono an die praktischen Ratschläge von Schwester Beatrix. Die ORF-Moderatorin und ehemalige Schülerin des „Lisei“, Iris Köck, die mit vielen eigenen Erinnerungen durch den gesamten Festakt führte, interviewte noch 3 weitere Familienmitglieder aus verschiedenen Generationen über ihre prägende Schulzeit. Das jüngste Familienmitglied, das derzeit noch die Schule besucht, meinte dabei, dass die Zeit am Elisabethinum ihre bisher schönste sei.
Als Abschluss führten Schülerinnen aus der 2.Klasse unter der Regie ihrer Deutschlehrerin Fr. Alena Diesenreiter noch das Stück „Ohne Titel“ auf, in dem sie das Schulleben damals und heute im Zeitraffer und auch mit dem einen oder anderen Augenzwinkern beleuchteten.
Der gesamte Festakt wurde musikalisch von Heidi Reicher auf der Harfe begleitet und umrahmt.
Auf weitere 100 Jahre! Oder „mehr“!

Verfasser: Christian Muckenhumer
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