19.10.2017, 11:28 Uhr

Der Drache vom Bockhartsee

Alexandra und Andreas Mühlberger begrüßen den Drachen vor ihrer Hütte. (Foto: Bockhart Leni)
"Hochmut kommt vor dem (Schnee)Fall" – so könnte man die Sage um den Drachen vom Bockhartsee zusammenfassen. Das Hochtal in Sportgastein soll reich an Gold gewesen sein. Die Knappen seien wegen des Reichtums hochmütig geworden, weshalb der Drache als Bewacher und Erschaffer des Bockhartsees das Tal mit Eis überzogen habe. Nach der Eisschmelze soll der Bergsee zurückgeblieben sein – heißt es in der Sage. 


Gasteiner Künstler

Dieser "Wächter-Drachen" ist an den Bockhartsee zurückgekehrt. In seiner hölzernen Form fiel ihm das Fliegen zwar schwer, aber Heli Austria unterstütze den eine Tonne schweren und sechs Meter langen Koloss bei der Anreise. Das Kunstwerk des Sportgasteiners Josef Neumann steht bei seiner Tochter Alexandra Mühlberger und ihrem Mann Andreas vor der Bochkartseehütte. Dort bewacht er wieder seinen Bergsee.
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