11.10.2016, 14:33 Uhr

Hotel & Patissier des Jahres 2017 kommen aus dem Pongau

Sepp Schellhorn und seine Gattin Susanne führen das Hotel des Jahres 2017, den Seehof in Goldegg. (Foto: Schellhorn)

Gault-Millau wählt Johannes Maier und Schellhorns Seehof zu Patissier und Hotel des Jahres 2017.

GOLDEGG/FILZMOOS (ms). Der Gault-Millau ist einer der einflussreichsten Restaurantführer. Er vergibt die Gault-Millau-Punkte, eine der begehrtesten Auszeichnung der Haute Cuisine. Auch heuer gehören wieder einige Pongauer zu den Besten unter den Besten. Johannes Maier, der jüngste Sohn von Haubenköchin Johanna Maier, darf sich nach Gault-Millau seit wenigen Tagen als der "Patissier des Jahres 2017" bezeichnen. Auch der Seehof in Goldegg von Sepp Schellhorn steigt eine Stufe nach oben – uns zwar zum "Hotel des Jahres 2017" auf.

Ein Händchen für das Süße
Johannes Maier vom Hotel Hubertus in Filzmoos liebt den Beruf des Patissiers. Er begibt sich jeden Tag aufs Neue auf die Suche nach dem perfekten Geschmack. Sein Talent wurde ihm von Haubenköchin und Mutter Johanna Maier sozusagen in die Wiege gelegt. Seit der Vorwoche darf sich Johannes Maier als Patissier des Jahres betiteln. "Das hat mich natürlich riesig gefreut. Ich bin total stolz so eine Auszeichnung bekommen zu haben, mit der ich überhaupt nicht gerechnet habe. Und das, obwohl unsere Pattiesierie von Gault-Millau immer sehr gelobt wurde", freut sich das junge Talent. "Im kommenden Winter werde ich sicherlich noch im Relais & Chateaux Hotel Hubertus in der Patisserie tätig sein. Was die Zukunft bringt, wird sich zeigen", so Maier.

Das Hotel des Jahres 2017
Auch der Seehof von Sepp Schellhorn erhielt diese Auszeichnung. In der Vorwoche ist das kleine und idyllische Hotel in Goldegg von Gault-Millaut zum Hotel des Jahres 2017 gewählt worden. "Das kam sehr überraschend. Ich hatte vorerst den Gedanken, dass es wohl viel schönere und größere Hotels in Österreich gäbe. Vielleicht ist es gerade das – unsere 'Außenseiter-Rolle' samt unseren Schwerpunkten auf Literatur, Kunst und Sinnstiftung, gepaart mit dem Essen – weshalb wir nun zu den Besten zählen", freuen sich Sepp Schellhorn und Gattin Susi.

"Wo die Wurzeln sind"
"Diese Auszeichnung ist für uns eine Wertschätzung unserer Arbeit, eine Wertschätzung unserer Philosophie. Beides wird getragen von unseren Mitarbeitern", freuen sich die Schellhorns. Der Seehof ist das Elternhaus von Sepp Schellhorn: "Dort sind meine Wurzeln und die Wurzeln meiner Kinder."
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