06.07.2018, 16:01 Uhr

Ihr Praktikum in Tansania

Melanie Schrempf (link) und Sarah Hallinger (rechts) fahren nach Tansania um im Dorf Kibwigwa zu helfen. (Foto: Caritas Salzburg)

Pongauer Schülerinnen wollen helfen, die Lebensqualität der Menschen in Kibwigwa verbessern.

Sarah Hallinger aus Tenneck und Melanie Schrempf aus Werfen sind Schülerinnen der "Caritas Schule" für Wirtschaft und Soziales. Die beiden Pongauerinnen bereiten sich auf einen besonderen Sommer vor: Sie werden ihr vierwöchiges Sozialpraktikum im Projekt "Azubi" in Tansania absolvieren. Die Mädchen werden mithelfen, die Lebensqualität der Menschen vor Ort zu verbessern, z.B. mit dem Bau eines Schülerzentrums, einer Photovoltaikanlage oder mittels Wasserprojekten.

Afrika erleben

„Afrika und seine Kultur haben mich schon immer sehr fasziniert und als meine beiden älteren Geschwister mehrere Monate in Afrika waren, war mein Interesse, diese Kultur kennenzulernen, noch größer", berichtet Melanie Schrempf über ihre Beweggründe zu diesem Praktikum. Auch Sarah Hallinger freut sich schon sehr, „den afrikanischen Lebensstil kennenzulernen und einen Monat in diese Welt einzutauchen. Wir hoffen viele großartige und unvergessliche Erfahrungen machen zu dürfen."

Auslandspraktika befürworten

Helmut Bitschnau, Direktor der "Caritas Schule", ist begeistert von der Initiative seiner Schülerinnen. Gemeinsam mit Gisela Smolek, Lehrerin für Sozial- und Projektmanagement, unterstützt er diese Auslandspraktika: „Praktika haben in unserer Schule einen besonders hohen Stellenwert. Daher ist es sehr wichtig, dass unsere Schüler sowohl im praktischen Bereich, als auch in der Fremdsprache und in ihren personalen und sozialen Kompetenzen gestärkt werden. Das fördert letztendlich auch die hohe Unterrichtsqualität an unserer Schule.“

Zur Sache – Azubi:

Azubi – Entwicklungszusammenarbeit zwischen Vöcklamarkt und Kibwigwa – wurde 2005 in Vöcklamarkt gegründet und unterstützt verschiedene Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität der Menschen in dem tansanischen Dorf Kibwigwa. Dazu gehören Wasserprojekte, eine Schneiderei, eine Photovoltaikanlage, eine Kirche sowie ein Schülerzentrum, das nach Fertigstellung 500 Schülern die Möglichkeit bieten soll, in unmittelbarer Nähe der Kibwigwa Secondary School zu wohnen.

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